AKTIEN, FOKUS

AKTIEN IM FOKUS: T-Mobile US sacken nach Cashflow-Ziel ab und ziehen T-Aktie mit

11.02.2026 - 15:37:59 | dpa.de

Die Prognose von T-Mobile US US8725901040 zum freien Barmittelzufluss (FCF) im neuen Jahr hat die Aktie der Telekom DE0005557508 -Tochter am Mittwoch belastet.

Sie verlor nach US-Handelsstart fünf Prozent. Die T-Aktie, die nach den Aussagen der Tochter kurz auf den höchsten Stand seit Anfang September 2025 geklettert war, gab rasch wieder nach. Sie büßte am frühen Nachmittag gut ein Prozent ein und zählte so zu den schwächsten Werten im nur leicht tieferen Leitindex Dax DE0008469008.

Aktienexperte Frederik Altmann von Alpha Wertpapierhandel sprach von einem leicht negativen Gesamteindruck der US-Tochter. Während die Prognose für das operative Ergebnis (Ebitda) in der Mitte der Spanne etwas über den Erwartungen herausgekommen sei, liege die FCF-Prognose darunter. "Das setzt die Aktie derzeit unter Druck."

Details hält er für nötig, was die Umstellung der Prognose für die Netto-Neukunden im Postpaid-Bereich auf Netto-Kontozuwächse betrifft, da dies "etwas irritierend" sei. Ihm zufolge könnte der vom Unternehmen 2026 im Jahresvergleich avisierte Rückgang der Netto-Kontozuwächse im Postpaid-Bereich "durchaus positiv interpretiert werden". Es könnte bedeuten, "dass T-Mobile US in einem zu harten Preiskampf kein Wachstum anstrebt". Das wiederum würde Marge und Free Cashflow (FCF) stützen.

Analyst Sebastiano Petti von JPMorgan hob hervor, dass die von T-Mobile US abgegebenen Jahresprognosen für Ebitda und FCF ihn mit seinen Schätzungen an das obere Ende der vom Unternehmen angegebenen Spannen schiebe.

Insgesamt sprach er von einem gemischten Zahlenwerk, nannte die Aktie aber nach wie vor "ein Top Pick auf der US Equity Analyst Focus List" von JPMorgan, womit Petti sie als besonders aussichtsreich einschätzt. Ebitda- und FCF-Wachstum je Aktie seien nach wie vor branchenführend. T-Mobile habe zudem in Bereichen mit geringer Marktdurchdringung langfristige Chancen für Marktanteilsgewinne im Postpaid-Telefon-Geschäft. Außerdem hob er noch die "robusten mehrjährigen Kapitalausschüttungsprogramme" des Unternehmens hervor.

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