MSC, HHLA-MinderheitsaktionÀre

Stadt und MSC wollen HHLA-MinderheitsaktionÀre hinausdrÀngen

06.01.2026 - 11:02:48 | dpa.de

Die Stadt Hamburg und die Reederei MSC wollen verbliebene MinderheitsaktionÀre der Hamburg Hafen und Logistik AG (HHLA DE000A0S8488) aus dem Unternehmen hinausdrÀngen.

Angestrebt werde ein sogenanntes Squeeze-out, teilte der Hafenlogistiker, der etwa Containerterminals betreibt, am spÀten Montagabend in einer Ad-hoc-Mitteilung mit.

Die Stadt und MSC, die Mediterranean Shipping Company aus der Schweiz, halten ĂŒber die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft mehr als 95 Prozent der HHLA-Aktien. Ein solcher Anteil war nötig, um den Ausschluss der MinderheitsaktionĂ€re beschließen zu können.

Die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft muss den MinderheitsaktionĂ€ren eine angemessene Barabfindung zahlen, wie das Aktiengesetz vorschreibt. Die Höhe der Zahlung werde demnĂ€chst von der Beteiligungsgesellschaft auf Basis einer Unternehmensbewertung festgelegt, teilte die HHLA mit. Ein gerichtlich bestellter PrĂŒfer werde kontrollieren, ob die Höhe angemessen sei.

Die nach Transportvolumen weltgrĂ¶ĂŸte Containerreederei MSC war im November 2024 bei der HHLA eingestiegen. Abgemacht ist, dass die Genfer Reederei bis zu 49,9 Prozent an der Beteiligungsgesellschaft halten wird. Die Stadt soll 50,1 Prozent wahren.

Die HHLA teilte mit, wirksam werde der Ausschluss der MinderheitsaktionÀre mit einem Beschluss der Hauptversammlung und einer Eintragung im Handelsregister.

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