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New York: Wenig Bewegung nach Rekordjagd

24.09.2025 - 17:22:13 | dpa.de

Die US-Börsen haben am Mittwoch zunÀchst wenig Dynamik gezeigt.

Zuletzt stieg der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 um 0,10 Prozent auf 46.340,78 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 trat mit 6.655,96 Punkten fast auf der Stelle. FĂŒr den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 0,11 Prozent auf 24.553,86 Punkte nach unten.

Am Vortag hatten die Anleger angesichts der vorangegangenen Rekordjagd Gewinne mitgenommen. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte bei einem Konjunkturausblick gesagt, dass es im Spannungsfeld zwischen Inflationsrisiken und dem sich abschwĂ€chenden Arbeitsmarkt keinen risikolosen Pfad fĂŒr die Geldpolitik gebe. Außerdem wies er auf eine "recht hohe Bewertung" der Aktienkurse hin. Das ließ die Investoren aufhorchen und etwas den Fuß vom Gaspedal nehmen, wie Kapitalmarktstratege JĂŒrgen Molnar vom Broker RoboMarkets schrieb.

Die darauffolgenden Gewinnmitnahmen könnten auch dem Umstand geschuldet sein, dass in der kommenden Woche wieder einmal ein Shutdown in den USA drohe, ergÀnzte Molnar. Obwohl die Stimmung an der Wall Street also nicht mehr ganz so euphorisch sei, könne die Kursrally weitergehen - unter anderem mit Blick auf den sogenannten Fear-and-Greed-Index des Nachrichtensenders CNN, der immer noch leicht im gierigen Bereich liege.

Unter den Einzelwerten stach Micron US5951121038 mit einem Minus von 2 Prozent auf 163 US-Dollar heraus. Trotz eines optimistischen Ausblicks des Chipherstellers auf das laufende Quartal versilberten die Anleger nach dem zuletzt guten Lauf der Aktien die aufgelaufenen Kursgewinne. Am vergangenen Donnerstag hatten sie mit 170,45 Dollar ein Rekordhoch erreicht. Micron berichtete zur Wochenmitte ĂŒber eine hohe Nachfrage nach Produkten rund um KĂŒnstliche Intelligenz (KI).

FĂŒr Oracle US68389X1054 ging es um weitere 2,8 Prozent bergab. Der Unternehmenssoftware-Spezialist will wegen der geplanten Investitionen im KI-Bereich Anleihen im Wert von 15 Milliarden Dollar ausgeben. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Aktienkurs jedoch um mehr als 80 Prozent zugelegt.

Ansonsten bewegten vor allem Analystenaussagen die Kurse. FĂŒr Titel des Softwareanbieters Adobe US00724F1012 ging es um 2,9 Prozent abwĂ€rts, nachdem die US-Bank Morgan Stanley sie auf "Equal-Weight" abgestuft hatte.

Dagegen legten Amazon US0231351067 um 0,3 Prozent zu. Die Analysten der US-Bank Wells Fargo hatten die Aktien des Tech-Riesen auf "Overweight" hochgestuft. Sie zeigten sich zuversichtlicher fĂŒr die Cloud-Sparte des Konzerns.

Die Aktien des Autobauers General Motors US37045V1008 zogen um 2,1 Prozent an, nachdem die Schweizer Großbank UBS eine Kaufempfehlung ausgesprochen hatte.

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