Iran-Krieg, USA

Iran-Krieg: USA erlauben zeitweise Kauf von russischem Öl

13.03.2026 - 06:10:22 | dpa.de

Die US-Regierung will dem aufgrund des Iran-Kriegs stark gestiegenen Ölpreis entgegenwirken: Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dĂŒrfen LĂ€nder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet.

Das erklÀrte Finanzminister Scott Bessent auf der Plattform X. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.

Russland, das seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine fĂŒhrt, dĂŒrfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohöl-Verkauf steigern können. Bessent argumentierte jedoch, Russland werde von dieser "eng gefassten" Ausnahme nicht in bedeutender Weise finanziell profitieren.

Es gibt seit Jahren Sanktionen der USA, die den russischen Ölsektor betreffen. Auch deswegen ist Moskau fĂŒr den Export auf hoher See hĂ€ufig auf sanktionierte Schiffe angewiesen, die zur sogenannten Schattenflotte gehören. LĂ€nder und Unternehmen, die mit ihnen GeschĂ€fte machen, könnten im Normalfall selbst Gefahr laufen, Ziel von Sanktionen zu werden.

Die globalen EnergiemĂ€rkte sind infolge des Iran-Kriegs sehr volatil, die Preise fĂŒr Öl und Gas sind seit Kriegsbeginn vor knapp zwei Wochen zuletzt stark angestiegen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Straße von Hormus - einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, durch die normalerweise ein bedeutender Teil des globalen Ölhandels verlĂ€uft. Der Schiffsverkehr dort ist nahezu zum Erliegen gekommen.

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