Aktien, Wien

Aktien Wien Schluss: ATX legt minimal zu

17.12.2025 - 18:22:14 | dpa.de

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch knapp in der Gewinnzone aus dem Handel verabschiedet.

Der ATX AT0000999982 gewann 0,08 Prozent auf 5.177,59 Punkte. Das europÀische Umfeld zeigte sich zur Wochenmitte ohne klare Richtung. An der Wall Street ging es zuletzt im Verlauf mit den Aktienkursen abwÀrts.

Die Stimmungsindikatoren in der Eurozone und der Arbeitsmarktbericht in den USA hĂ€tten die VolatilitĂ€t an den FinanzmĂ€rkten zuletzt kaum erhöht, schrieben die Helaba-Experten. Zu einer maßgeblichen VerĂ€nderung der Zinserwartungen kam es nicht. Nun rĂŒcken am Donnerstag die Inflationsdaten als zweites wichtiges Kriterium fĂŒr die US-Notenbank Fed ins Blickfeld. Dann werden mit den Zinsentscheiden der EZB und der Bank of England weitere Höhepunkte erwartet. Das am Vormittag publizierte deutsche Ifo-GeschĂ€ftsklima verfehlte hingegen die Erwartungen.

Erneut dĂŒnn gestaltete sich die Meldungslage zu österreichischen Unternehmen. Die Aktien der Vienna Insurance Group AT0000908504 stiegen um 6,2 Prozent auf 66,50 Euro und knĂŒpften damit an ihre jĂŒngsten Gewinne an. Im zu Ende gehenden Börsenjahr 2025 haben die Papiere bereits fast 120 Prozent zugelegt. Die Analysten der Erste Group hatten ihre Kaufempfehlung fĂŒr die Aktien des Versicherers bestĂ€tigt und ihr Kursziel von 55 auf 75 Euro angehoben. Die Anteilsscheine der Branchenkollegin Uniqa gewannen 1,2 Prozent.

Bei den schwergewichteten Bankwerten fielen Bawag AT0000BAWAG2 um 0,1 Prozent und Erste Group AT0000652011 legten um 0,6 Prozent zu. Raiffeisen-Papiere verbilligten sich hingegen um 1,4 Prozent.

Unter den weiteren Indexschwergewichten fielen Voestalpine AT0000937503 um 0,2 Prozent, wÀhrend Wienerberger AT0000831706 um 1,7 Prozent sanken. OMV AT0000743059 erholten sich um 0,2 Prozent. Andritz AT0000730007 verloren 0,6 Prozent. Im Technologiebereich sanken AT&S um 2,8 Prozent und Frequentis um 6,5 Prozent. In der Entwicklung seit Jahresbeginn sind die beiden Titel mit ZuwÀchsen von jeweils mehr als 140 Prozent allerdings die Spitzenreiter.

Im Blickfeld rĂŒckten auch Konjunkturnachrichten aus Österreich. Die Inflation ist in dem Land weiterhin fast doppelt so hoch wie im Euroraum. Im November lagen die Preise durchschnittlich 4,0 Prozent ĂŒber denen vom November 2024. Die Inflation ist damit den dritten Monat in Folge unverĂ€ndert hoch, wie die Statistik Austria mitteilte. Der endgĂŒltige Wert fiel etwas niedriger aus als in der SchnellschĂ€tzung Anfang Dezember. In der Eurozone blieb die Inflation laut EU-Statistikamt Eurostat bei 2,1 Prozent.

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