DKB-Kunden im Visier: Neue Phishing-Welle rollt an
28.01.2026 - 00:04:13Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB) erleben derzeit eine massive Welle professioneller Phishing-Angriffe. Cyberkriminelle nutzen gefälschte E-Mails, SMS und Telefonanrufe, um an sensible Kontodaten zu gelangen. Die täuschend echten Nachrichten setzen die Empfänger unter Druck – mit Drohungen von Kontosperrungen oder rechtlichen Konsequenzen.
So gehen die Betrüger vor
Die Täter haben ihre Methoden verfeinert. Der Angriff beginnt meist mit einer perfekt gestalteten E-Mail oder SMS, die scheinbar von der DKB stammt. Ein darin enthaltener Link führt nicht zur echten Bankseite, sondern auf eine täuschend echte Fälschung. Dort sollen Opfer ihre Anmeldedaten, Passwörter und persönlichen Informationen eingeben.
Besonders trickreich: Bei Telefonanrufen (Vishing) nutzen Betrüger „Call-ID-Spoofing“. Auf dem Display des Opfers erscheint dann die offizielle Rufnummer der DKB, was den Anruf extrem glaubwürdig macht.
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Diese Vorwände nutzen die Kriminellen
Um Opfer zu schnellem Handeln zu zwingen, erfinden die Täter dringende Gründe. Typische Maschen sind:
* Angeblich notwendige Sicherheitsupdates
* Die dringende Überprüfung persönlicher Kontaktdaten
* Die Einführung eines neuen TAN-Verfahrens
* Drohungen mit sofortiger Kontosperrung oder Verdacht auf Geldwäsche
Diese psychologische Kriegsführung soll Angst erzeugen und die kritische Urteilsfähigkeit ausschalten.
Das steckt hinter den Angriffen
Das primäre Ziel ist klar: die Kontrolle über das Online-Banking und den Zugriff auf das Geld der Opfer. Doch der Schaden kann größer sein. Gestohlene persönliche Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum werden für Identitätsdiebstahl missbraucht oder im Darknet gehandelt. Die Konsequenzen für Betroffene sind dann oft langfristig.
Warum Direktbanken im Fokus stehen
Die Attacken auf DKB-Kunden sind Teil eines größeren Trends. Direktbanken ohne Filialnetz sind für Cyberkriminelle ein attraktives Ziel – alle Geschäfte laufen digital. Experten beobachten, dass Täter zunehmend KI-gestützte Methoden nutzen, um ihre Nachrichten sprachlich perfekt und personalisiert zu gestalten. Das macht die Erkennung noch schwerer.
So schützen Sie sich effektiv
Die Angriffe werden voraussichtlich weiter zunehmen. Diese Grundregeln schützen:
* Nie auf Links in unaufgeforderten E-Mails oder SMS klicken.
* Die Bank-Webseite immer manuell im Browser eingeben oder die offizielle App nutzen.
* Sensible Daten wie Passwörter, PINs oder TANs niemals per E-Mail, SMS oder Telefon weitergeben.
* Bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen.
* Im Zweifel die Bank direkt über ihre offiziellen Kanäle kontaktieren, um eine Nachricht zu prüfen.
Eine echte Bank wird Sie nie auffordern, Sicherheitsdaten auf diesen Wegen preiszugeben.


