Dow Jones: Vierter Wochenverlust in Folge
23.03.2026 - 06:00:28 | boerse-global.deHartnäckige Inflation und schwache Technologiewerte haben den Dow Jones am Freitag erneut belastet. Der Index schloss mit einem Minus von knapp einem Prozent — und verzeichnete damit die vierte Wochenverlust-Reihe in Folge. Das Zusammenspiel aus heißen Preisdaten und geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgte für eine ausgeprägte Risikoaversion.
Inflationsdaten als Auslöser
Der Auslöser für den Ausverkauf war der US-Erzeugerpreisindex (PPI), der im Monatsvergleich um 0,7 Prozent stieg — der stärkste Anstieg seit Juli des Vorjahres. Die Daten schürten Befürchtungen, dass die US-Notenbank Fed ihren restriktiven Kurs länger aufrechterhalten muss als erwartet. Parallel dazu trieben Energiepreise durch Angriffe auf Infrastruktur im Nahen Osten die Ölpreise nach oben, was die Inflationssorgen weiter verstärkte.
Das Handelsvolumen lag rund zwölf Prozent über dem 30-Tage-Durchschnitt, was auf institutionelle Verkäufe hindeutet. An der New York Stock Exchange kamen auf jeden steigenden Wert fast vier fallende — ein deutliches Zeichen für die Breite des Abverkaufs.
Technologie und Industrie unter Druck
Besonders hart traf es Werte aus dem Technologie- und Industriesektor. Honeywell verlor 3,3 Prozent, Nvidia 3,2 Prozent, Boeing 3,0 Prozent und Caterpillar 2,5 Prozent. Nvidia litt dabei unter nachlassendem Optimismus rund um das KI-Thema, während Boeing weiter mit Lieferkettenproblemen kämpft.
Gegen den Trend hielten sich defensive Werte: Verizon legte 1,3 Prozent zu, da Anleger in renditestärkere Titel umschichteten. Auch Goldman Sachs und Visa profitierten leicht vom Zinsumfeld.
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Technisch angespannte Lage
Charttechnisch steht der Index unter Druck. Der Dow notiert unterhalb seiner 50- und 200-Tage-Durchschnittslinien. Die psychologisch wichtige Marke von 45.000 Punkten rückt in den Fokus: Ein Unterschreiten könnte nach Einschätzung von Analysten eine Beschleunigung der Korrektur in Richtung 43.341 Punkte auslösen — dem Niveau des Februar-Reversal.
Am Dienstag stehen die vorläufigen US-PMI-Daten für März auf dem Programm. Sie liefern den nächsten konkreten Hinweis darauf, wie robust Industrie und Dienstleistungssektor der Zinsbelastung standhalten.
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