Dual-Task-Training: Gehirn und Körper gegen Stürze im Alter
11.02.2026 - 07:39:11Ein neuer Ansatz in der Sturzprävention gewinnt an Bedeutung: duale Balance-Übungen. Sie trainieren gleichzeitig körperliche Stabilität und kognitive Fähigkeiten. Studien zeigen, dass diese Methode das Sturzrisiko effektiver senkt als reines Krafttraining.
Warum das Gehirn mittrainieren muss
Die Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, lässt im Alter oft nach. Während Jüngere problemlos gehen und reden können, kostet Senioren diese Doppelbelastung viel Konzentration. Diese Überforderung kann gefährlich werden. Wer beim Gehen anhalten muss, um eine Frage zu beantworten, hat ein deutlich höheres Sturzrisiko.
Duale Übungen, auch „Dual-Task-Training“ genannt, setzen genau hier an. Sie kombinieren eine Bewegungsaufgabe mit einer Denkaufgabe. Das Ziel: Das Gehirn lernt, seine Ressourcen besser zu verteilen. Denn Gehen ist keine reine Automatik, es erfordert Planung und Aufmerksamkeit.
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Einfache Übungen für den Alltag
Der große Vorteil: Man braucht keine Geräte. Die Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und im Schwierigkeitsgrad anpassen.
Praktische Beispiele:
* Gehen und Zählen: Im Wohnzimmer auf und ab gehen und dabei von 100 in Dreierschritten rückwärts zählen.
* Einbeinstand mit Gedächtnistest: Auf einem Bein balancieren und die Monate alphabetisch aufzählen. Zur Sicherheit nah an einen Stuhl stellen.
* Balancieren und Erzählen: Auf einer Linie gehen (Ferse vor Zehe) und dabei vom gestrigen Tag berichten.
Wichtig ist, dass die Denkaufgabe fordernd, aber nicht überfordernd ist. Nur so bleibt die Bewegung sicher.
Was die Wissenschaft sagt
Die Evidenz ist klar: Kombiniertes Training wirkt. Studien belegen, dass es nicht nur Gleichgewicht und Ganggeschwindigkeit verbessert, sondern auch das Sturzrisiko signifikant senkt. Programme mit motorischen und kognitiven Elementen schneiden besonders gut ab.
Moderne Technologien wie Videospiele oder interaktive Tanzplatten machen das Training motivierender. Der Spaßfaktor erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass regelmäßig geübt wird. Aktuell läuft an der Universität Oldenburg eine geförderte Studie, die maßgeschneiderte Bewegungsübungen nach einem Sturz untersucht – inklusive kognitiver Aspekte.
Ein Paradigmenwechsel in der Prävention
Dieser Ansatz bedeutet einen Richtungswechsel. Er verlässt den rein muskelzentrierten Blick und betrachtet den Menschen ganzheitlich – mit dem Gehirn als zentralem Steuerorgan. Für Physiotherapie und Seniorensport eröffnen sich neue Möglichkeiten.
Zukünftige Trainings könnten reale Alltagssituationen simulieren: Gehen auf unebenem Boden während einer Unterhaltung oder Einkaufstaschen tragen und dabei den Weg finden. Das stärkt nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Selbstvertrauen und die geistige Flexibilität.
Die Zukunft ist personalisiert und digital
Die Sturzprävention von morgen setzt auf Individualisierung und Technik. Apps könnten maßgeschneiderte Trainingspläne anbieten, die sich dem Fortschritt anpassen. Virtual-Reality-Anwendungen ermöglichen es, komplexe Situationen risikofrei zu üben.
Forscher arbeiten daran, die Wechselwirkung zwischen Denken und Bewegung noch besser zu verstehen. Projekte wie die „iSeFallED“-Studie in Oldenburg liefern dazu wichtige Daten. Experten erwarten, dass duale Trainingsansätze in den kommenden Jahren zum Standard in der Sturzprävention werden.
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