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Electro Optic Systems Aktie: Bewertung überzogen

26.01.2026 - 17:27:34

Die Aktie des Rüstungstechnologie-Unternehmens notiert deutlich über Analystenzielen. Hohes Kurs-Umsatz-Verhältnis und anhaltende Verluste stehen gegen Wachstumserwartungen.

Die Aktie von Electro Optic Systems gönnt sich am heutigen australischen Nationalfeiertag eine Pause, doch die Diskussionen um den Titel reißen nicht ab. Nach einem atemberaubenden Anstieg von rund 833 Prozent in den letzten zwölf Monaten deuten aktuelle Daten auf eine wachsende Kluft zwischen Kurs und fundamentaler Realität hin. Ist der Verteidigungstechnologie-Spezialist mittlerweile zu heiß gelaufen?

Warnsignale der Analysten

Trotz der massiven Kursgewinne sehen institutionelle Beobachter den Titel zunehmend kritisch. Mit einem aktuellen Kurs von 10,35 AUD notiert das Papier spürbar über dem durchschnittlichen Analystenziel, das sich zwischen 8,26 und 8,93 AUD bewegt. Der Konsens liegt bei rund 8,83 AUD. Sollte die Aktie auf dieses Niveau zurückkehren, droht Anlegern ein Abwärtspotenzial von 14 bis 20 Prozent.

Auch die Bewertungskennzahlen mahnen zur Vorsicht: Das Unternehmen wird derzeit mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von über 18 gehandelt. Dies stellt einen erheblichen Aufschlag gegenüber dem Branchendurchschnitt von etwa 2,7 dar.

Die Treiber der Rallye

Verantwortlich für den bisherigen Optimismus ist die aggressive Expansionsstrategie des Unternehmens. Besonders die am 12. Januar 2026 verkündete Übernahme der europäischen Rüstungsgruppe MARSS stützte die Stimmung. Die Integration der MARSS-Führungssysteme (“NiDAR”) in die bestehenden Plattformen zur Drohnenabwehr gilt als strategisch wichtiger Schritt.

Untermauert wurde der Aufwärtstrend zuletzt durch konkrete Auftragserfolge:
* Ein Vertrag mit der US-Armee im Wert von 33 Millionen AUD.
* Eine Bestellung für ferngesteuerte Waffensysteme aus Nordamerika über 21 Millionen US-Dollar Ende 2025.

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Rote Zahlen belasten

Investoren müssen nun die Wachstumsaussichten gegen die nackten Finanzdaten abwägen. Zwar verbessert sich die Umsatzsichtbarkeit durch die gefüllten Auftragsbücher, doch die Profitabilität bleibt unter Druck. Der Verlust pro Aktie liegt auf Zwölf-Monats-Sicht bei -0,42 AUD.

Die aktuelle Marktkapitalisierung von zwei Milliarden AUD basiert somit weniger auf aktuellen Gewinnen, sondern auf der Wette auf eine perfekte Integration der Technologie und weiter steigende Verteidigungsausgaben. Aktuell testet der Kurs die psychologische Marke von 10,00 AUD. Die kommenden Quartalszahlen im März werden der entscheidende Prüfstein sein, ob das Unternehmen die hohe Bewertung durch operative Fortschritte rechtfertigen kann.

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