Börsen/Aktien, Spanien

Aktien Europa: Leichte Gewinne - Starke Kursbewegungen bei Einzelwerten

07.11.2024 - 12:06:05 | dpa.de

Europas AktienmÀrkte haben am Donnerstag leicht zugelegt.

Die Nachwehen der US-Wahl und das Ende der Regierungskoalition in der grĂ¶ĂŸten Volkswirtschaft Europas, Deutschland, verhinderten ebenso eine klarere Positionierung wie die anstehenden Zinssignale der US-Notenbank. Einzelwerte reagierten unterdessen mit starken Bewegungen in beide Richtungen auf neue Zahlen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 gewann am spÀten Vormittag 0,63 Prozent auf 4.830,53 Punkte. Der Schweizer Leitindex SMI CH0009980894 stieg um 0,76 Prozent auf 11.937,17 Punkte, wÀhrend der britische FTSE 100 GB0001383545 kaum verÀndert tendierte.

Die US-Zinsentscheidung sollte trotz aller derzeitigen politischen Turbulenzen nicht unterschĂ€tzt werden. "Spannend könnte die anschließende Pressekonferenz werden, nachdem gestern die Inflationserwartungen und damit auch die Zinsen weiter krĂ€ftig gestiegen sind", hieß es von Index Radar mit Blick auf den Sieg von Donald Trump bei der US-PrĂ€sidentschaftswahl. "Unserer EinschĂ€tzung nach wird eine Zinspause Anfang 2025 immer wahrscheinlicher."

StĂ€rkster Sektor war der der Rohstofftitel. Unerwartet starke Exportdaten des rohstoffhungerigen Chinas beflĂŒgelten. Die Ausfuhren der zweitgrĂ¶ĂŸten Volkswirtschaft der Welt hatten zuletzt im Vorjahresvergleich um 12,7 Prozent zugelegt. Analysten hatten nur mit einem Anstieg von etwa fĂŒnf Prozent gerechnet.

Aber auch die Zahlen von ArcelorMittal LU1598757687 kamen gut an. Die Analysten des Investmenthauses Jefferies sprachen von einem besser als erwarteten dritten Quartal. Die Aktie stieg um 6,2 Prozent.

Gefragt waren auch Swiss Re CH0126881561. Trotz einer Gewinnwarnung zog der Wert um sechs Prozent an. Analysten fokussierten sich auf die am Morgen angekĂŒndigten RĂŒckstellungen fĂŒr SchĂ€den aus frĂŒheren Jahren im US-HaftpflichtgeschĂ€ft. Die Risiken sĂ€nken damit, die Eigenkapitalstory werde so erheblich entschĂ€rft, lobte RBC-Analyst Derald Goh.

Auf weniger Gegenliebe stieß dagegen das Zahlenwerk von Adyen NL0012969182. Der niederlĂ€ndische Zahlungsdienstleister war im dritten Quartal nicht so stark wie von Experten erwartet gewachsen. Die Aktie verlor 6,4 Prozent.

Unter den kleineren Werten verzeichneten Air France-KLM FR001400J770 deutliche Verluste. Mit ihren Zahlen zum dritten Quartal habe die Fluggesellschaft die Erwartungen verfehlt, schrieb JPMorgan-Analyst Harry Gowers. Er und zahlreiche weitere Analysten verwiesen vor allem auf gestiegene Kosten als Grund fĂŒr den Kurssturz. Die Aktie brach um 11,2 Prozent ein.

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