Europa Schluss: Wenig Bewegung - Feiertag in London
26.08.2024 - 18:20:46 | dpa.deIn London blieben die HandelsrÀume am Montag wegen eines Feiertags geschlossen.
TrĂŒbe Ifo-Daten fĂŒr die deutsche Wirtschaft im August hatten an den europĂ€ischen AktienmĂ€rkten die Erwartungen an einen baldigen, weiteren Zinsschritt in der Euroregion gestĂŒtzt. Ein echter Kurstreiber war das jedoch nicht mehr. Die nachlassende Euphorie ĂŒber die nahende Zinswende in den USA bremse die Kurse, schrieb Analyst Konstantin Oldenburger vom Broker CMC Markets.
Nach drei Wochen der Erholung, in denen es mit nur wenigen Unterbrechungen aufwÀrts gegangen war, gab der EuroStoxx 50 EU0009658145 am Montag um 0,25 Prozent auf 4.896,69 Punkte nach. In der vergangenen Woche hatte der Leitindex der Euroregion um rund 1,4 Prozent zugelegt. Die Verluste aus dem Anfang August im Zuge der allgemeinen Marktturbulenzen erfolgten Kursrutsch sind mittlerweile ausgeglichen.
AuĂerhalb der Eurozone schloss am Montag der schweizerische Leitindex SMI CH0009980894 mit plus 0,06 Prozent auf 12.354,35 ZĂ€hler.
Im EuroStoxx waren die Titel des Chipindustrie-AusrĂŒsters ASML NL0010273215 das Schlusslicht mit minus 2,7 Prozent. Der europĂ€ische Technologiesektor EU0009658921 insgesamt war am Montag schwach.
DafĂŒr legten die Ălwerte EU0009658780 zu: Totalenergies FR0000120271 hatten mit plus 1,1 Prozent im Eurozonen-Leitindex die Nase vorn, Eni IT0003132476 folgten gleich dahinter. Im Nahen Osten bleibt die Lage angespannt. Zudem ordnete Libyen einen Stopp der Ălproduktion und der Exporte des Rohstoffs an. Die Ălpreise legten vor diesem Hintergrund am Montag zu.
In ZĂŒrich standen die Anteile von Meyer Burger CH1357065999 mit einem Kursverlust von 45 Prozent im Rampenlicht. Das schwer angeschlagene Solarunternehmen will sich erneut neu aufstellen und leitet umfassende Restrukturierungsschritte ein. Unter anderem wollen sich die Schweizer auf die Produktion von Solarmodulen in Arizona beschrĂ€nken und den Bau einer weiteren Fabrik in den USA stoppen. Mit diesen MaĂnahmen werde die LiquiditĂ€tslĂŒcke kleiner, erwartet UBS-Analystin Barbora Blaha. Sie hĂ€lt die Planbarkeit kĂŒnftiger Gewinn- und BarmittelflĂŒsse aber weiterhin fĂŒr begrenzt.
Novartis CH0012005267 gewannen unter besten Werten im SMI ein halbes Prozent. Der deutsche Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers DE000SHL1006 ĂŒbernimmt von dem schweizerischen Pharmakonzern einen Teil des GeschĂ€fts mit radioaktiven Chemikalien fĂŒr die Krebsdiagnostik. DafĂŒr sollen mehr als 200 Millionen Euro gezahlt werden, wie die "Financial Times" am Wochenende unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen schreibt. Die Transaktion selbst hĂ€tten beiden Unternehmen der Zeitung gegenĂŒber bestĂ€tigt. Sie soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
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