ExxonMobil Aktie: Guyana auf Rekordkurs
20.03.2026 - 15:01:31 | boerse-global.deGuyana entwickelt sich zum HerzstĂŒck von ExxonMobils Wachstumsstrategie. Mit einem fĂŒnften Produktionsschiff kurz vor dem Auslaufen und einem Milliarden-Investitionsprogramm, das bereits sieben Projekte umfasst, baut der Konzern seine Position in einer der produktivsten Offshore-Regionen der Welt konsequent aus.
Das fĂŒnfte Schiff bricht alle Rekorde
Das FPSO-Schiff Errea Wittu wird derzeit in Singapur fertiggestellt und soll noch in diesem Jahr zum Stabroek-Block vor Guyannas KĂŒste aufbrechen. Mit einer KapazitĂ€t von rund 250.000 Barrel pro Tag ist es fĂŒr das Projekt Uaru bestimmt â und markiert einen Wendepunkt: Sobald das Schiff in Betrieb geht, ĂŒberschreitet Guyanas Gesamtproduktion erstmals die Schwelle von einer Million Barrel tĂ€glich.
ExxonMobil Guyana-PrĂ€sident Alistair Routledge betonte, alle bisherigen Projekte seien vor dem Zeitplan und im Budgetrahmen abgeschlossen worden. FĂŒr Uaru gilt dasselbe Ziel: Produktionsstart noch 2026.
Der nĂ€chste Schritt folgt unmittelbar. FĂŒr das siebte Projekt auf dem Stabroek-Block, Hammerhead, hat ExxonMobil bereits eine finale Investitionsentscheidung getroffen. Das Projekt soll 2029 anlaufen, 18 Förder- und Injektionsbohrungen umfassen und rund 150.000 Barrel tĂ€glich produzieren. Damit steigen die Gesamtinvestitionen fĂŒr alle sieben genehmigten Projekte auf ĂŒber 60 Milliarden US-Dollar.
Kostenstreit vor der KlÀrung
Parallel zur Produktionsoffensive nĂ€hert sich ein seit LĂ€ngerem schwelender Konflikt mit der guyanischen Regierung einer Lösung. Im Mittelpunkt steht ein Streit ĂŒber 214 Millionen US-Dollar, der aus der ersten PrĂŒfung von ExxonMobils Betriebskosten entstanden ist. Beide Seiten haben sich nun auf einen unabhĂ€ngigen Gutachter geeinigt, der den Fall im Rahmen des Produktionsteilungsabkommens von 2016 beilegen soll.
Guyanisches Ressourcenminister Vickram Bharrat wies Berichte zurĂŒck, wonach die Regierung ein Schiedsverfahren anstrebe. Der Gutachter muss nach seiner Ernennung innerhalb von 30 bis maximal 60 Tagen eine Stellungnahme abgeben. Sollte er feststellen, dass Kosten zu Unrecht verbucht wurden, muss ExxonMobil den entsprechenden Betrag erstatten.
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Die operative StĂ€rke spiegelt sich in den AktionĂ€rsausschĂŒttungen wider. FĂŒr das Gesamtjahr 2025 meldete ExxonMobil einen Gewinn von 28,8 Milliarden US-Dollar und schĂŒttete 37,2 Milliarden US-Dollar an AktionĂ€re aus â davon 17,2 Milliarden als Dividenden und 20 Milliarden ĂŒber AktienrĂŒckkĂ€ufe. Die Quartalsdividende wurde zuletzt um 4 Prozent erhöht; damit wĂ€chst die Dividende je Aktie seit 43 Jahren in Folge.
Am deutschen Markt notiert die Aktie aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 31 Prozent zugelegt. Wenig beachtet, aber erwĂ€hnenswert: VizeprĂ€sident Darrin L. Talley verkaufte Mitte MĂ€rz 1.080 Aktien zu je 155,49 US-Dollar â ein Routinevorgang, der angesichts seiner verbleibenden Direktbeteiligung von ĂŒber 250.000 Aktien kaum ins Gewicht fĂ€llt.
Mit dem Uaru-Start 2026, dem Hammerhead-Projekt fĂŒr 2029 und dem Longtail-Vorhaben, fĂŒr das die Umweltgenehmigungen noch ausstehen, bleibt der Stabroek-Block das wichtigste Wachstumsprojekt im ExxonMobil-Portfolio der kommenden Jahre.
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