Fair-Play-Methode bekämpft Mental Load in Beziehungen
28.01.2026 - 17:54:12Die „Fair-Play-Methode“ gewinnt als Werkzeug gegen ungleiche mentale Belastung in Partnerschaften an Bedeutung. Der strukturierte Ansatz soll die unsichtbare Planungsarbeit sichtbar machen und gerechter verteilen. Experten sehen darin einen Weg, Stress zu reduzieren und die Zufriedenheit nachhaltig zu steigern.
Entwickelt wurde das System von der Organisationspsychologin Eve Rodsky. Es adressiert den Mental Load – die ständige kognitive Last durch das Denken an Termine, Einkäufe und die Organisation des Alltags. Diese Dauerbelastung führt oft zu Erschöpfung, selbst wenn handfeste Aufgaben bereits geteilt werden.
Mit Karten gegen die unsichtbare Arbeit
Das Herzstück der Methode ist ein Kartensystem. Es bildet 100 zentrale Aufgaben des häuslichen Lebens ab, von der Wäsche bis zur Finanzplanung. Ziel ist eine faire Verteilung der Gesamtverantwortung, nicht zwingend eine 50/50-Teilung jeder Tätigkeit.
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Ein Schlüsselprinzip ist der vollständige „Besitz“ einer Aufgabe. Wer eine Karte zieht, ist für den gesamten Prozess verantwortlich – von der Planung bis zur Umsetzung. Hält ein Partner die Karte „Kinderarzttermine“, muss der andere nicht mehr erinnern oder nachfragen. Das entlastet den Kopf.
Vier Regeln für mehr Fairness
Rodsky definiert vier Grundregeln, die einen Wandel im Denken über Zeit und Verantwortung anstoßen sollen:
- Zeit ist gleich wertvoll: Die Methode stellt infrage, dass die Zeit des einen Partners als begrenzter gilt als die des anderen.
- Recht auf „Unicorn Space“: Jeder hat ein Recht auf Zeit für eigene Leidenschaften und Interessen.
- Jetzt beginnen: Paare sollen nicht auf den perfekten Moment warten, sondern sofort starten.
- Gemeinsame Standards: Um Dauerdiskussionen zu vermeiden, legen beide fest, wie eine Aufgabe „gut genug“ erledigt ist.
Studien belegen die ungleiche Last
Die Relevanz des Themas wird durch Daten untermauert. Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zeigt: 74 Prozent der Mütter tragen die Hauptlast der Planungs- und Organisationsarbeit.
Diese Ungleichheit hat Folgen. Forschungsergebnisse, etwa im Archives of Woman’s Mental Health, belegen einen Zusammenhang zwischen hohem Mental Load und einem erhöhten Risiko für Depressionen und Burnout bei Frauen. Während ungleiche Hausarbeit die Beziehung belastet, trifft die kognitive Last direkt die psychische Gesundheit.
Startet die Methode einen Kulturwandel?
Die Fair-Play-Methode ist mehr als ein Organisations-Tool. Sie bietet eine neue Sprache für die Debatte über Gleichberechtigung in Partnerschaften. Kritiker merken an: Die Einführung des Systems kann zunächst zusätzlichen Aufwand für die bereits belastete Person bedeuten.
Langfristig verspricht der Ansatz jedoch mehr als nur aufgeräumte Wohnungen: mehr Zufriedenheit, verbesserte Beziehungsqualität und persönlichen Freiraum für beide Partner. In einem komplexen Alltag wird so ein konkreter Fahrplan für mehr Fairness sichtbar.
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