Fibermaxxing, Trend

Fibermaxxing: Der neue Trend zum Ballaststoff-Boost

05.02.2026 - 17:09:12

Ein neuer Ernährungstrend namens Fibermaxxing setzt auf maximale Ballaststoffzufuhr. Ziel ist es, Verdauung und Stoffwechsel anzukurbeln sowie länger satt zu bleiben. Ernährungsexperten begrüßen den Ansatz, denn die meisten Menschen nehmen zu wenig Ballaststoffe zu sich.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens 30 Gramm täglich. Tatsächlich liegen die Deutschen im Schnitt aber nur bei 18 (Frauen) bzw. 19 Gramm (Männer). Fibermaxxing will diese Lücke durch eine strategische Lebensmittelauswahl schließen.

Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenbestandteile und teilen sich in zwei Gruppen:

  • Lösliche Ballaststoffe aus Hafer, Äpfeln oder Bohnen bilden im Darm ein Gel. Das verlangsamt die Verdauung, stabilisiert den Blutzucker und kann sogar den Cholesterinspiegel senken.
  • Unlösliche Ballaststoffe aus Vollkorn oder Gemüse wie Blumenkohl erhöhen das Stuhlvolumen. Sie fördern so die Darmbewegung und beugen Verstopfung vor.

Mehr als nur Verdauung: Stoffwechsel-Turbo und Sättigungsgefühl

Die Vorteile sind wissenschaftlich gut belegt. Ballaststoffreiche Lebensmittel müssen länger gekaut werden und haben eine geringe Energiedichte. Man isst also weniger, fühlt sich aber satter. Besonders lösliche Ballaststoffe quellen im Magen auf und verzögern dessen Entleerung.

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Zudem dienen sie als Futter für die Darmbakterien. Diese produzieren daraus kurzkettige Fettsäuren, die den Stoffwechsel ankurbeln, entzündungshemmend wirken und die Insulinsensitivität verbessern. Eine gesunde Darmflora wird mit einem geringeren Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht.

So gelingt der Einstieg ins Fibermaxxing

Die Umstellung sollte langsam erfolgen, sonst drohen Blähungen. Wichtig ist auch, viel zu trinken, damit die Ballaststoffe quellen können.

Praktische Tipps für den Alltag:
* Tauschen Sie Weißmehlprodukte gegen Vollkorn-Brot, -Nudeln oder -Reis.
* Integrieren Sie regelmäßig Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen.
* Essen Sie mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag – am besten mit Schale.
* Streuen Sie Nüsse, Leinsamen oder Chiasamen über Müsli oder Salat.
* Starten Sie mit einem ballaststoffreichen Frühstück wie Haferflocken.

Ein alter Grundsatz im neuen Gewand

Der Begriff „Fibermaxxing“ mag neu sein, das Prinzip ist es nicht: Eine ballaststoffreiche Ernährung gilt seit langem als Eckpfeiler der Gesundheit. Der Trend könnte das Bewusstsein für die weitverbreitete „Ballaststofflücke“ schärfen.

Die Forschung geht unterdessen weiter. Sie will die Eigenschaften von Ballaststoffen noch genauer entschlüsseln, um gezieltere Ernährungsempfehlungen geben zu können. Letztlich ist Fibermaxxing keine radikale Diät, sondern eine Rückbesinnung auf vollwertige, pflanzliche Lebensmittel.

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