General Mills Aktie: Wall Street flüchtet
26.03.2026 - 06:00:30 | boerse-global.deDer Nahrungsmittelkonzern General Mills spürt den Gegenwind der Finanzmärkte mit voller Wucht. Nach einem enttäuschenden dritten Quartal, in dem sich der Nettogewinn mehr als halbierte, streichen reihenweise Banken ihre Kursziele zusammen. Während das Management an seiner Jahresprognose festhält, signalisiert die Wall Street wachsendes Misstrauen in die kurzfristige Erholung des Unternehmens.
Schwaches Quartal als Auslöser
Verantwortlich für die trübe Stimmung sind die jüngsten Geschäftszahlen. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2026 verzeichnete der Konzern einen organischen Umsatzrückgang von drei Prozent. Gleichzeitig schrumpfte die bereinigte operative Gewinnmarge um 420 Basispunkte auf 12,3 Prozent. Unter dem Strich fiel der Nettogewinn um drastische 52 Prozent auf 303 Millionen US-Dollar. Geringere operative Erträge und höhere Steuersätze belasteten das Ergebnis schwer.
Als Reaktion auf diese Entwicklung rollt eine Welle von Herabstufungen über das Unternehmen hinweg. Innerhalb kurzer Zeit haben namhafte Investmentbanken ihre Erwartungen deutlich nach unten korrigiert:
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- Wells Fargo: Senkung von 45 auf 35 US-Dollar (Underweight)
- JPMorgan: Reduzierung von 42 auf 36 US-Dollar (Underweight)
- TD Cowen: Kürzung von 45 auf 37 US-Dollar (Hold)
- Barclays: Anpassung von 46 auf 43 US-Dollar (Equal-Weight)
Marktbeobachter wie Piper Sandler und Bernstein verweisen zur Begründung auf den anhaltenden Margendruck und streichen zudem Annahmen für Aktienrückkäufe aus ihren Modellen. Diese Skepsis spiegelt sich unmittelbar im Kursverlauf wider. Am gestrigen Mittwoch markierte das Papier mit einem Schlusskurs von 31,31 Euro exakt ein neues 52-Wochen-Tief. Auf Sicht von zwölf Monaten beläuft sich der Verlust damit bereits auf rund 43 Prozent.
Hoffnungsträger viertes Quartal
Ungeachtet der aktuellen Talfahrt behält das Management die Prognose für das Gesamtjahr 2026 bei. Für das vierte Quartal stellt General Mills eine Rückkehr zum Gewinnwachstum und stärkere Umsatztrends in Aussicht. Rückenwind erhofft sich der Konzern dabei von einer zusätzlichen 53. Verkaufswoche sowie dem internationalen Geschäft, das zuletzt gegen den Trend um sieben Prozent wuchs.
Um das Vertrauen der Investoren nachhaltig zurückzugewinnen, formulieren Analysten von RBC Capital eine klare Bedingung: Das Unternehmen muss im kommenden Geschäftsjahr 2027 demonstrieren, dass es die Absatzmengen auch ohne margenbelastende Preissenkungen wieder steigern kann.
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