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Giga Computing lanciert KI-Server für Japans nächsten Supercomputer

26.01.2026 - 05:43:12

Giga Computing präsentiert einen neuen, flüssigkeitsgekühlten Server auf NVIDIA-Basis, der bereits für Japans nächsten Supercomputer FugakuNEXT ausgewählt wurde und KI-Entwicklung beschleunigt.

Giga Computing revolutioniert mit einem neuen, flüssigkeitsgekühlten Server auf NVIDIA-Basis die Hochleistungsrechenzentren. Das System wurde bereits für Japans nächsten Supercomputer-Generation ausgewählt.

Auf der SCA/HPC Asia 2026 in Osaka hat die Tochter des Hardware-Herstellers GIGABYTE seinen neuen Flaggschiff-Server vorgestellt. Der GIGABYTE XN24-VC0-LA61 basiert auf der neuesten NVIDIA GB200 NVL4-Plattform und soll die Entwicklung komplexer KI-Modelle und wissenschaftlicher Simulationen beschleunigen. Kern der 2U-Doppelprozessor-Lösung ist eine durchdachte Direct Liquid Cooling (DLC)-Technologie, die den enormen Kühlbedarf moderner KI-Hardware effizient deckt.

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Viele Top-Supercomputer setzen auf Linux – und das aus gutem Grund: Stabilität, Performance und große Software-Kompatibilität. Für Betreiber von HPC- und KI-Infrastrukturen kann ein risikofreier Einstieg in Linux genau die Lösung sein, um ältere Knoten wieder effizient zu nutzen oder Skalierbarkeit zu erhöhen. Das kostenlose Linux-Startpaket bietet eine Ubuntu-Vollversion plus praxisnahe Anleitung zur parallelen Installation neben bestehenden Systemen. Ideal für Rechenzentren, die Performance und Betriebssicherheit verbinden wollen. Gratis-Linux-Startpaket sichern

Modulare Architektur für maximale Flexibilität

Das System baut auf der modularen NVIDIA MGX-Architektur auf. Dieser Ansatz erlaubt es Rechenzentren, leistungsstarke Blackwell-Computing-Einheiten schrittweise zu integrieren, ohne sofort auf komplette Rack-Infrastrukturen setzen zu müssen. Für Betreiber bedeutet das mehr Skalierbarkeit und geringere Anfangsinvestitionen.

Die integrierte Flüssigkühlung ist dabei kein Luxus, sondern Notwendigkeit. KI- und HPC-Workloads erzeugen immense Hitze, die Luftkühlung an ihre Grenzen bringt. Das DLC-System gewährleistet optimale thermische Bedingungen, sodass die Hochleistungskomponenten stabil und effizient laufen. Das senkt den Energieverbrauch und letztlich die Gesamtbetriebskosten – ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit moderner Data Center.

Schlüsselrolle für FugakuNEXT

Die Leistungsfähigkeit des Servers überzeugte auch die Forscher des RIKEN Center for Computational Science (R-CCS). Sie integrieren die XN24-Plattform in ihr nächsten HPC-Quanten-Hybridsystem, einen Kernbaustein für FugakuNEXT. Dieser Supercomputer wird der Nachfolger des aktuellen japanischen Spitzenrechners Fugaku.

In diesem Projekt kommt die NVIDIA CUDA-Q-Plattform zum Einsatz, die essentielle Softwaregrundlage für hybride Quanten-GPU-Systeme. RIKEN-Forscher erhoffen sich dadurch, die Brücke zwischen klassischem Hochleistungsrechnen und der aufstrebenden Quanteninformatik zu schlagen und völlig neue wissenschaftliche Durchbrüche zu ermöglichen.

Markttrends und deutsche Perspektive

Der Launch fällt in eine Phase explodierender Nachfrage nach spezialisierter KI-Hardware. Immer größere und komplexere Modelle verlangen nach Infrastrukturen mit mehr Rechenkraft, größerem Speicher und höherem Datendurchsatz. Giga Computings Fokus auf modulare, effizient gekühlte Lösungen platziert das Unternehmen gut in diesem Wachstumsmarkt.

Die Adoption durch eine Elite-Institution wie RIKEN unterstreicht die Glaubwürdigkeit der Technologie. Sie spiegelt einen Branchentrend wider: Server-Hersteller entwickeln Systeme immer enger im Schulterschluss mit Chip-Designern wie NVIDIA und großen Forschungseinrichtungen. Für deutsche Player wie SAP oder DAX-Konzerne, die selbst massiv in KI investieren, zeigt dies den Weg zu leistungsfähigerer und nachhaltigerer IT-Infrastruktur auf. Die Betonung der Energieeffizienz durch Flüssigkühlung trifft auch hierzulande auf wachsendes Interesse angesichts steigender Strompreise und strenger ESG-Vorgaben.

Mit diesem Launch festigt Giga Computing seine Position als Innovator im wettbewerbsintensiven HPC-Markt. Die Branche wird nun gespannt verfolgen, welche Performance-Gewinne und wissenschaftlichen Erkenntnisse die neue Server-Generation in der Praxis ermöglicht.

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PS: Wer in KI‑Infrastruktur investiert, sollte die regulatorischen Rahmenbedingungen nicht aus den Augen verlieren. Die EU‑KI‑Verordnung bringt Pflichten zur Risikoklassifizierung, Dokumentation und Kennzeichnung von KI‑Systemen – relevante Aspekte für Betreiber großer GPU‑Cluster und hybride Systeme wie FugakuNEXT. Ein kompakter Leitfaden erklärt, welche Anforderungen auf Entwickler und Rechenzentrumsbetreiber zukommen und wie Sie Dokumentationspflichten praktisch umsetzen. KI‑Verordnung Leitfaden kostenlos downloaden

@ boerse-global.de