Gold, Repatriierung

Gold: Repatriierung trifft Inflation

11.04.2026 - 05:17:52 | boerse-global.de

Die Rückholung französischer Goldreserven konnte den Goldpreis nicht stützen, da höhere US-Inflationsdaten die Erwartungen für Zinssenkungen drücken und den Markt belasten.

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Frankreich holt sein Gold heim — und der Preis gibt trotzdem nach. Die Banque de France hat diese Woche die letzten 129 Tonnen ihrer Goldreserven aus New York nach Paris überführt, ein Schritt mit einem Buchgewinn von 12,8 Milliarden Euro. Am Freitag reichte das nicht, um den Kurs zu stützen: Gold schloss beim LBMA-Benchmark bei 4.748,73 Dollar je Feinunze, ein Minus von rund 0,24 Prozent.

Inflation bremst die Goldrally

Der entscheidende Dämpfer kam aus Washington. Die US-Verbraucherpreise stiegen im März auf 3,3 Prozent — den höchsten Stand seit Mitte 2024. Hinzu kam ein monatlicher Anstieg von 0,9 Prozent. Die Folge: Märkte preisen nun nur noch eine 30-prozentige Chance auf eine Zinssenkung im Dezember ein. Für Gold, das keine Rendite abwirft, ist ein länger anhaltend hohes Zinsniveau strukturell belastend.

Dabei hatte der Freitag zunächst anders ausgesehen. Früh im Handel kletterte der Preis auf bis zu 4.780 Dollar, getrieben von Sorgen rund um die US-Iran-Gespräche in Islamabad und die weiterhin gesperrte Straße von Hormuz. Die psychologisch wichtige Marke von 4.800 Dollar ließ sich jedoch nicht halten — der Nachmittagsauktion beim LBMA um 15 Uhr GMT folgte eine Ablehnung auf diesem Niveau.

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Physische Nachfrage und technisches Bild

Im Physischen Markt zeigt sich ein gemischtes Bild. Aus Indien kamen Berichte über anziehende Nachfrage vor bevorstehenden Festtagen. In China hingegen verengten sich die Aufschläge, was auf nachlassendes Kaufinteresse bei diesen Rekordpreisen hindeutet.

Technisch befindet sich Gold in einer neutralen bis leicht bärischen Konsolidierungsphase — weit entfernt vom Allzeithoch bei 5.608,35 Dollar aus dem Januar. Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 4.700 Dollar; ein Bruch darunter würde die Zone zwischen 4.650 und 4.600 Dollar ins Spiel bringen. Auf der Oberseite müsste ein Tagesschluss oberhalb von 4.800 bis 4.850 Dollar gelingen, um neuen Schwung zu erzeugen. RSI und MACD senden derzeit keine klaren Signale — der Markt wartet.

Alles hängt nun an den Verhandlungen in Islamabad. Scheitern die Gespräche oder bleibt die Straße von Hormuz blockiert, könnte Gold am Sonntagabend mit einer Kurslücke nach oben in den Handel starten. Eine Annäherung zwischen Washington und Teheran hingegen würde die Unterstützung bei 4.700 Dollar erneut auf die Probe stellen. Analysten erwarten bis dahin eine Handelsspanne zwischen 4.720 und 4.820 Dollar.

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