Preise fĂŒr Wohneigentum in Deutschland steigen zum dritten Mal in Folge
24.09.2025 - 09:04:28 | dpa.deIm zweiten Quartal lagen die Preise fĂŒr Wohnimmobilien hierzulande durchschnittlich um 3,2 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vorjahreszeitraums und um 1,1 Prozent höher als im Vorquartal. Das hat das Statistische Bundesamt anhand vorlĂ€ufiger Daten errechnet.
Damit stiegen die Wohnimmobilienpreise zum dritten Mal in Folge. In den ersten drei Monaten 2025 hatten die Preise zum Vorjahresquartal nach jĂŒngsten Berechnungen um 3,5 Prozent angezogen, fĂŒr das Schlussquartal 2024 hatten die Wiesbadener Statistiker einen Anstieg von 1,9 Prozent ermittelt.
Zuvor hatte es seit dem vierten Quartal 2022 durchgĂ€ngig PreisrĂŒckgĂ€nge gegeben. Im Jahresdurchschnitt 2024 lagen die Preise fĂŒr HĂ€user und Wohnungen in Deutschland um 1,5 Prozent niedriger als 2023.
Preisanstiege in fast allen Regionen
Eigentumswohnung kosteten nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Zeitraum April bis Juni des laufenden Jahres bundesweit im Durchschnitt mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Preise fĂŒr Ein- und ZweifamilienhĂ€user zogen in den meisten Regionen an.
In den sieben gröĂten StĂ€dten - Berlin, Hamburg, MĂŒnchen, Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart und DĂŒsseldorf - mussten KĂ€uferinnen und KĂ€ufer von Eigentumswohnungen im Schnitt 2,4 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor und 0,3 Prozent mehr als im ersten Quartal 2025. Ein- und ZweifamilienhĂ€user waren dort etwas gĂŒnstiger zu haben als ein Jahr zuvor: Die Preise fĂŒr solche Immobilien gaben - auf hohem Niveau - um 0,2 Prozent nach.
In kreisfreien GroĂstĂ€dten auĂerhalb der Top-7-Metropolen verteuerten sich Wohnungen um durchschnittlich 5,0 Prozent zum Vorjahresquartal und um 1,3 Prozent zum Vorquartal. In lĂ€ndlichen Kreisen mussten KĂ€uferinnen und KĂ€ufer von Eigentumswohnungen im Schnitt jeweils 3,6 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresquartal und im Vorquartal.
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