KORREKTUR / 500-Millionen-Fonds soll Batterieindustrie in Europa stÀrken
18.01.2024 - 10:27:36(Im 1. Satz und vorletzten Satz wurde prÀzisiert, dass EIT InnoEnergy ein Investor ist. Zudem wurden im letzten Satz die an EIT InnoEnergy beteiligten Firmen korrigiert.)
BRĂSSEL/DAVOS (dpa-AFX) - Der von der EU unterstĂŒtzte Investor EIT InnoEnergy und die Risikokapitalgesellschaft Demeter Investment Managers wollen mit einem bis zu 500-Millionen-Euro schweren Fonds die Batteriewirtschaft in Europa stĂ€rken. Es gebe eine stark wachsende Nachfrage nach Batterien in Europa, eine erhebliche VersorgungslĂŒcke bei wichtigen Batterierohstoffen und eine eklatante AbhĂ€ngigkeit von auslĂ€ndischen Importen, heiĂt es in einer am Donnerstag in Davos veröffentlichten Mitteilung von EIT InnoEnergy, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag. Dem wolle der Fonds entgegenwirken.
Ziel des Fonds sei es, Europas ProduktionskapazitĂ€ten fĂŒr wichtige Batterierohstoffe wie Lithium, Nickel und Kobalt zu erhöhen und so eine wettbewerbsfĂ€hige europĂ€ische Batterieindustrie aufzubauen. Mindestens 70 Prozent der Investitionen sollen in Projekte in der EU und ihren NachbarlĂ€ndern flieĂen, etwa 30 Prozent in die Rohstoffversorgung fĂŒr EU-RohstoffpartnerlĂ€ndern wie Kanada, Namibia oder Argentinien. Der Fonds unterstĂŒtze ausschlieĂlich Projekte, die strenge Umweltstandards erfĂŒllen und den Auflagen der EU-Batterieverordnung entsprechen.
EIT InnoEnergy ist ein europaweiter Investor. Aus Deutschland sind etwa Siemens DE0007236101 und Volkswagen DE0007664039 an EIT InnoEnergy beteiligt.

