Vergleich, Inder

Vergleich: Inder haben die höchsten Löhne in Deutschland

02.01.2026 - 13:19:20 | dpa.de

Indische BeschÀftigte verdienen in Deutschland laut einer Untersuchung am meisten Geld.

Der Bruttomedianlohn lag 2024 bei 5.393 Euro, wie das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet. Es folgen Österreicher (5.322 Euro), US-Amerikaner (5.307 Euro) und Iren (5.233 Euro). Deutsche Arbeitnehmer kommen auf ein mittleres Bruttoeinkommen von 4.177 Euro, auslĂ€ndische insgesamt auf 3.204 Euro.

Grund fĂŒr die hohen Einkommen von indischen BeschĂ€ftigten ist laut IW das höhere Verdienstniveau in technischen Positionen. Viele Inder arbeiten in Deutschland in akademischen Mint-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Deren Zahl hat sich zwischen 2012 und 2024 demnach fast verneunfacht auf mehr als 32.800. Rund ein Drittel der 25- bis 44-jĂ€hrigen vollzeitbeschĂ€ftigten Inder ist in diesem Bereich tĂ€tig.

Die Entwicklung ist der Studie zufolge auch auf den starken Anstieg indischer Studierender hierzulande zurĂŒckzufĂŒhren. Viele beendeten ihr Studium erfolgreich, blieben anschließend in Deutschland und leisteten BeitrĂ€ge zur Forschung, schreiben die Autoren. Die jĂ€hrliche Zahl der Patentanmeldungen von Erfinderinnen und Erfindern mit indischen Wurzeln verzwölffachte sich zwischen 2000 und 2022.

Zuwanderung aus Indien "besondere Erfolgsgeschichte"

"Ohne qualifizierte Zuwanderung wĂŒrde in der deutschen Wirtschaft schon heute kaum noch Wachstum möglich sein - gerade in den Mint-Berufen und bei der Innovationskraft", sagt IW-Experte Axel PlĂŒnnecke. Die FachkrĂ€ftezuwanderung aus Indien sei "eine besondere Erfolgsgeschichte".

Ein weiterer Grund fĂŒr die hohen Löhne - auch bei Zugewanderten aus Österreich und den USA - sei, dass viele BeschĂ€ftigte in wirtschaftsstarken, urbanen Zentren mit höherem Lohnniveau arbeiteten. Seit 2012 wirbt die Bundesregierung gezielt um FachkrĂ€fte aus Drittstaaten, vor allem fĂŒr akademische Mint-Berufe.

FĂŒr die Analyse wurden Staatsangehörige berĂŒcksichtigt, von denen hierzulande mehr als 5.000 VollzeitbeschĂ€ftigte arbeiten. Grundlage waren Statistiken der Bundesagentur fĂŒr Arbeit.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis  Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
boerse | 68451631 |