Jungheinrich, Aktie

Jungheinrich Aktie: Berenberg-Dämpfer

13.04.2026 - 05:19:57 | boerse-global.de

Die Privatbank Berenberg reduziert das Kursziel für Jungheinrich aufgrund geopolitischer Risiken, bestätigt jedoch die positive Einstufung. Das Unternehmen strebt für 2026 eine deutliche Steigerung der Profitabilität an.

Jungheinrich Aktie: Berenberg-Dämpfer - Foto: über boerse-global.de

Berenberg kappt das Kursziel für Jungheinrich, hält aber an der Kaufempfehlung fest. Während geopolitische Spannungen die Prognosesicherheit trüben, setzt das Management für 2026 auf eine deutliche Steigerung der Profitabilität.

Die Analysten der Privatbank Berenberg reagierten am Wochenende auf die zunehmenden Unsicherheiten im Welthandel. Sie senkten das Kursziel für den Hamburger Intralogistik-Spezialisten von 46 auf 42 Euro. Als Hauptgrund nannten die Experten die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, welche eine verlässliche Planung der zyklischen Erholung erschweren und die Kostenstrukturen belasten könnten.

Attraktive Bewertung trotz Korrektur

Trotz der Anpassung bleibt die Einstufung auf „Buy“. Angesichts des Schlusskurses vom Freitag bei 29,10 Euro sehen die Analysten die Aktie weiterhin als unterbewertet an. Der Titel hat seit Jahresbeginn fast 19 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell knapp 9 Prozent unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 31,95 Euro. Mit einem RSI von 51,2 bewegt sich das Papier derzeit in einer neutralen Zone.

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Das Management blickt ungeachtet der externen Risiken optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. Jungheinrich strebt einen Konzernumsatz von bis zu 5,8 Milliarden Euro an. Besonders im Fokus steht die Profitabilität: Das operative Ergebnis (EBIT) soll auf einen Wert zwischen 380 und 450 Millionen Euro klettern. Dies entspräche einer EBIT-Rendite von bis zu 8,0 Prozent. Voraussetzung dafür sind jedoch stabile Lieferketten und eine Beruhigung der weltpolitischen Lage.

Termine für Aktionäre

Anleger blicken im Mai zudem auf die Ausschüttung. Für das Geschäftsjahr 2025 ist eine Dividende von 0,29 Euro pro Vorzugsaktie vorgesehen. Die ordentliche Hauptversammlung findet am 19. Mai erneut im virtuellen Format statt.

  • 15. April 2026: Investoren-Roadshow in Frankfurt
  • 07. Mai 2026: Veröffentlichung der Quartalsmitteilung (Q1 2026)
  • 19. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung (virtuell)
  • 22. Mai 2026: Geplante Dividendenauszahlung

Mit der Veröffentlichung der ersten Quartalszahlen am 7. Mai wird sich zeigen, wie robust die Auftragslage zum Jahresstart tatsächlich war. Sollte der Konzern die angepeilte EBIT-Marge von mindestens 7,2 Prozent untermauern, könnte dies den nötigen Impuls liefern, um den deutlichen Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 42,52 Euro zu verkürzen.

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