Klöckner, Aktie

Klöckner & Co Aktie: Worthington-Zahlen ignoriert

09.04.2026 - 11:04:00 | boerse-global.de

Worthington Steel meldet deutlichen Gewinneinbruch vor Klöckner-Übernahme. Aktionäre spekulieren auf höhere Abfindung durch geplanten Beherrschungsvertrag.

Klöckner & Co Aktie: Worthington-Zahlen ignoriert - Foto: über boerse-global.de

Während der US-Konzern Worthington Steel den Abschluss der Klöckner-Übernahme vorantreibt, offenbaren frische Quartalszahlen des Käufers erhebliche operative Schwächen. Die Aktionäre des Duisburger Stahlhändlers lassen sich davon allerdings nicht beirren. Sie positionieren sich stattdessen für den nächsten rechtlichen Schritt der Transaktion.

Gewinneinbruch beim US-Käufer

Im jüngsten Quartal verfehlte Worthington Steel die Erwartungen der Analysten deutlich. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 0,27 Dollar weit unter dem Konsens von 0,46 Dollar. Auffällig fiel der Rückgang beim Betriebsergebnis aus, das von 18,3 Millionen auf lediglich 3,1 Millionen Dollar schrumpfte. Verantwortlich für diesen Einbruch waren vor allem gestiegene Verwaltungskosten. Diese beinhalteten Beratungsgebühren in Höhe von 15,4 Millionen Dollar, die direkt mit der geplanten Klöckner-Übernahme zusammenhängen.

Spekulation auf höhere Abfindung

An der Börse spielt die operative Schwäche des Käufers derzeit keine Rolle. Obwohl die weitere Annahmefrist für das offizielle Angebot von 11,00 Euro noch bis zum 14. April läuft, notiert der Titel spürbar darüber. Zuletzt erreichte der Kurs 12,18 Euro. Diese Differenz resultiert aus den Folgeplänen von Worthington.

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Der US-Konzern, der sich bereits 58,8 Prozent der Anteile gesichert hat, kündigte Ende März einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) an. Ein solches Vertragswerk erfordert eine gesetzlich vorgeschriebene Unternehmensbewertung, aus der sich Ausgleichs- und Abfindungsregelungen für außenstehende Aktionäre ableiten. Der Markt preist aktuell ein, dass diese Bewertung über dem ursprünglichen Angebotspreis liegen wird.

Eigene Zahlen und nächste Schritte

Operativ zeigte sich Klöckner & Co im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 leicht erholt. Bei einem Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro reduzierte das Unternehmen den Nettoverlust von 176 Millionen auf 53 Millionen Euro. Zudem erhalten die Anteilseigner eine geplante Dividende von 20 Cent je Aktie. Nach dem angestrebten Vollzug der Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 plant Worthington weitere strukturelle Maßnahmen. Der US-Konzern prüft als Endszenarien bereits ein Delisting der Klöckner-Aktie sowie einen potenziellen Squeeze-out der verbliebenen Minderheitsaktionäre.

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