Niedersachsen: Warnstreik sorgt fĂŒr EinschrĂ€nkungen - Kliniken betroffen
10.02.2026 - 06:22:10Der Aufruf fĂŒr heute richtet sich etwa an Mitarbeiter der beiden Unikliniken Niedersachsens in Hannover und Göttingen, an LandesstraĂenbauverwaltungen sowie Hochschul- und UniversitĂ€tsbereiche.
Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi wird fĂŒr rund 245.000 TarifbeschĂ€ftigte in Niedersachsen und fĂŒr etwa 39.000 BeschĂ€ftigte in Bremen unter anderem sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr Gehalt gefordert. Kundgebungen sind sowohl in Hannover als auch in Bremen geplant. Insgesamt geht es um rund 2,2 Millionen BeschĂ€ftigte.
In den zwei vorherigen Verhandlungsrunden hatten die Arbeitgeber kein konkretes Angebot gemacht und die Forderungen als unbezahlbar abgelehnt. Die nÀchste Verhandlungsrunde soll am 11. Februar in Potsdam beginnen.
Sowohl die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) als auch die UniversitĂ€tsmedizin Göttingen kĂŒndigten an, vom Warnstreiktag betroffen zu sein. Alle Notfallpatientinnen und -patienten werden adĂ€quat versorgt, hieĂ es dazu aus den Kliniken. Die LandesstraĂenbaubehörde teilte mit, dass es EinschrĂ€nkungen gebe und etwa der Tunnel Bovenden (B3) bei Göttingen am Streiktag voll gesperrt bleibe.

