KWS Saat ĂŒbertrifft Prognosen und erwartet sinkende Wachstumsdynamik
16.08.2024 - 11:20:42 | dpa.de2023/24 (per Ende Juni) stieg der Umsatz um 12 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro, wie der Saatguthersteller anhand vorlĂ€ufiger Zahlen am Freitag in Einbeck mitteilte. Auf vergleichbarer Basis lag das Wachstum bei 16 Prozent. Das Unternehmen hatte zuletzt Ende April seine Prognose erhöht und hier 11 bis 13 Prozent Plus in Aussicht gestellt. Auch beim operativen Ergebnis ĂŒbertraf KWS Saat die eigenen Erwartungen: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte mehr als die HĂ€lfte auf zirka 300 Millionen Euro, die entsprechende Marge erreichte 18 Prozent. Hier hatte das Unternehmen zuletzt 15 bis 17 Prozent auf dem Zettel.
KWS Saat profitierte dabei von einem guten ZuckerrĂŒbengeschĂ€ft. Zudem verbuchte das Unternehmen einen positiven Ergebniseffekt aus der VerĂ€uĂerung des chinesischen MaisgeschĂ€fts inklusive Lizenzen. Die vorlĂ€ufigen Zahlen beziehen sich den Angaben zufolge nach den Ende MĂ€rz 2024 getroffenen Vereinbarungen zum Verkauf des sĂŒdamerikanischen MaisgeschĂ€fts auf das fortgefĂŒhrte GeschĂ€ft von KWS. Die im SDax notierte Aktie kletterte auf ein Hoch von Anfang 2023. Zuletzt betrug das Plus gut 2,6 Prozent.
FĂŒr das neue GeschĂ€ftsjahr geht KWS Saat von einer geringeren Wachstumsdynamik aus und erwartet ein vergleichbares Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent. Dies sei auf das insgesamt gedĂ€mpfte Agrarumfeld sowie einen erwarteten, deutlichen RĂŒckgang im Russland-GeschĂ€ft als Folge von Importrestriktionen und Lokalisierungsbestrebungen fĂŒr Saatgut zurĂŒckzufĂŒhren.
Die Ebit-Marge wird bei 14 bis 16 Prozent erwartet. Zudem geht KWS von einem Ergebnisbeitrag von etwa 100 Millionen Euro vor Steuern aus dem Verkauf des sĂŒdamerikanischen MaisgeschĂ€fts aus.
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