Lenovo, HP und ASUS zeigen die Zukunft der Arbeit auf der CES 2026
06.01.2026 - 12:39:12Die CES 2026 in Las Vegas markiert den nächsten Schritt in der persönlichen Produktivität. Die Messe zeigt: Die Zukunft gehört Hardware, die sich proaktiv an den Nutzer anpasst. Unter dem Schlagwort “Adaptive AI-Workflows” präsentieren Tech-Giganten Geräte, die Form und Funktion dynamisch verändern, um den Fokus zu maximieren.
Lenovo sorgt mit dem ThinkPad Rollable XD Concept für Aufsehen. Dieses Konzept löst ein echtes Problem: Es verwandelt sich von einem kompakten 13,3-Zoll-Notebook in eine 16-Zoll-Arbeitsfläche – und zwar vertikal nach oben. Entwickler und Texter können so lange Codezeilen oder Dokumente bearbeiten, ohne ständig scrollen zu müssen.
Ein besonderes Detail ist die Rückseite. Eine transparente Glasabdeckung dient als “World-Facing Display”. Sie kann Informationen anzeigen oder Kollegen signalisieren, dass man sich in einer konzentrierten Arbeitsphase befindet.
HP: Der Computer verschwindet in der Tastatur
HP geht einen radikal anderen Weg und baut den kompletten PC in eine Tastatur. Das HP EliteBoard G1a ist mehr als eine Nostalgie-Referenz. Im schlanken Gehäuse arbeitet ein leistungsstarker AMD Ryzen AI 300-Prozessor. Die Idee: Nutzer nehmen ihren Computer einfach unter den Arm und brauchen am Arbeitsplatz nur noch einen Monitor.
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Noch einen Schritt weiter geht die Gaming-Sparte HyperX in Kooperation mit Neurable. Die Partner zeigten ein Headset mit integrierter Neurotechnologie. Sensoren messen die Gehirnaktivität in Echtzeit. Für Gamer optimiert es Reaktionszeiten – für Büroarbeiter könnte es künftig Benachrichtigungen stummschalten, sobald es einen konzentrierten “Flow-Zustand” erkennt.
ASUS: Bildschirme, die für Ruhe sorgen
Ablenkungen bekämpft ASUS direkt an der Quelle: dem Monitor. Neue ProArt Displays wie der PA279CDV setzen auf die “LuxPixel”-Technologie. Diese spezielle Beschichtung reduziert Reflexionen auf ein Minimum und soll die Augen bei langen Sessions entlasten.
Ein intelligenter “Neo Proximity Sensor” erkennt, wenn der Nutzer den Raum verlässt oder sich abwendet. Der Bildschirm dimmt sich automatisch ab. Das spart Energie und hilft, beim Zurückkehren sofort wieder in den Arbeitskontext zu finden.
Die treibende Kraft: Neue KI-Chips von Intel und AMD
Diese intelligenten Geräte brauchen Rechenpower. Die liefern die neuen Prozessorgenerationen, die auf der Messe debütieren:
* Intel startet die Core Ultra Series 3 (“Panther Lake”). Der Fokus liegt auf Effizienz und der Leistung der integrierten NPU (Neural Processing Unit) für lokale KI-Berechnungen.
* AMD kontert mit der Ryzen AI 400-Serie. Auch diese Chips ermöglichen es, Nutzerverhalten in Echtzeit und lokal auf dem Gerät zu analysieren.
Vom Werkzeug zum proaktiven Partner
Die Botschaft der CES ist klar: Die Hardware wird vom passiven Werkzeug zum aktiven Partner. Sie soll erkennen, wann wir fokussiert oder gestresst sind, und entsprechend reagieren. Das verspricht ein Ende der digitalen Reizüberflutung.
Doch die Technologie wirft auch Fragen auf. Was bedeutet es für den Datenschutz, wenn Geräte biometrische Daten wie Gehirnströme erfassen? Könnten Arbeitgeber den “Fokus-Level” ihrer Mitarbeiter überwachen? Die Fokus-Revolution muss von ethischen Richtlinien begleitet werden.
Während Konzeptgeräte wie das rollbare Lenovo noch Zukunftsmusik sind, kommen die neuen Chips und Geräte wie HPs Tastatur-PC bereits in Kürze auf den Markt. Für Wissensarbeiter beginnt 2026 das Zeitalter der Symbiose mit dem Computer.
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