Leonardo Aktie: Kompletter Vorstandswechsel
27.03.2026 - 05:37:58 | boerse-global.deDer italienische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Leonardo steht vor einem umfassenden personellen Umbruch. Obwohl das abgelaufene Geschäftsjahr mit starken Zahlen und milliardenschweren Übernahmen glänzte, wird auf der kommenden Hauptversammlung im Mai der gesamte Vorstand neu besetzt. Für Aktionäre rückt damit neben einer in Aussicht gestellten höheren Dividende vor allem die Umsetzung des ehrgeizigen Wachstumsplans bis 2030 in den Fokus.
Hauptversammlung unter besonderen Vorzeichen
Am 7. Mai 2026 lädt Leonardo seine Anteilseigner zur ordentlichen Hauptversammlung. Auf der Agenda steht neben der Verabschiedung der Bilanz für 2025 eine erfreuliche Nachricht für Investoren: Die Dividende soll von 0,52 Euro auf 0,63 Euro je Aktie steigen. Aus Sicherheitsgründen angesichts der aktuellen geopolitischen Lage findet die Abstimmung, wie bereits in der jüngeren Vergangenheit, ausschließlich über einen benannten Stimmrechtsvertreter statt.
Zudem bittet die Führungsebene um die Erlaubnis, in den kommenden 18 Monaten bis zu zwei Millionen eigene Aktien zurückzukaufen. Diese Papiere, die etwa 0,345 Prozent des Grundkapitals entsprechen, sind für bestehende Mitarbeiterbeteiligungs- und Langfrist-Incentive-Programme vorgesehen.
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Milliarden-Übernahmen und starkes Wachstum
Die weitreichenden personellen Veränderungen fallen in eine Phase operativer Stärke, die sich auch am Kapitalmarkt widerspiegelt. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von knapp 14 Prozent und ging gestern bei 58,26 Euro aus dem Handel. Fundamentiert wird diese Entwicklung durch ein operatives Ergebnis (EBITA), das im vergangenen Jahr um 18,2 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro kletterte und damit die eigenen Erwartungen des Konzerns übertraf.
Parallel dazu baute das Unternehmen sein Portfolio zuletzt massiv aus. Erst kürzlich schloss Leonardo die 1,6 Milliarden Euro schwere Übernahme der Rüstungssparte der Iveco Group ab. Fast zeitgleich sicherte sich der Konzern die noch fehlenden 35 Prozent der Anteile am Radarspezialisten GEM Elettronica, um seine Position im Bereich der maritimen Überwachungssysteme zu stärken.
Fokus auf den Industrieplan
Mit dem Amtsantritt der neuen Führungsriege wird die Umsetzung des Industrieplans 2026–2030 zur zentralen Aufgabe. Ein wichtiges Element ist dabei die strategische Initiative „Michelangelo Dome“. Dieses Projekt soll in der kommenden Dekade neue Geschäftsmöglichkeiten im Wert von 21 Milliarden Euro erschließen, wovon allein sechs Milliarden Euro auf die Jahre bis 2030 entfallen. Analysten blicken mehrheitlich optimistisch auf diese Ausrichtung und vergeben ein durchschnittliches Zwölf-Monats-Kursziel von 67,42 Euro für die Aktie.
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