Leonardo, Aktie

Leonardo Aktie: Lieferkette wird heimischer

22.03.2026 - 04:24:11 | boerse-global.de

Der Rüstungskonzern Leonardo vertieft seine italienische Lieferkette durch eine Partnerschaft mit Cog für Ölkühler des AW139-Hubschraubers und setzt damit seine Strategie zur Unabhängigkeit fort.

Leonardo Aktie: Lieferkette wird heimischer - Foto: über boerse-global.de
Leonardo Aktie: Lieferkette wird heimischer - Foto: über boerse-global.de

Leonardo baut seine Hubschrauberproduktion konsequent auf inländische Zulieferer um. Mit dem am 21. März 2026 unterzeichneten Partnerschaftsvertrag mit dem apulischen Hersteller Cog setzt der Konzern einen weiteren Schritt seines Programms „Crescere Insieme" um.

Ölkühler aus Lecce für den AW139

Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die Entwicklung und Fertigung von Ölkühlern für die Getriebeeinheiten des AW139 — einem der meistgefragten Hubschrauber im zivilen wie militärischen Bereich. Das Lecce-ansässige Unternehmen Cog übernimmt damit die Herstellung eines sicherheitskritischen Präzisionsbauteils, das bislang stärker von ausländischen Lieferanten abhängig war.

Das „Crescere Insieme"-Programm verfolgt genau dieses Ziel: die technischen Kapazitäten heimischer Partner gezielt fördern und die Abhängigkeit von Auslandslieferanten bei hochpräzisen Luft- und Raumfahrtkomponenten reduzieren. Apulien spielt dabei eine zentrale Rolle — allein in den Werken Brindisi, Grottaglie und Foggia beschäftigt Leonardo rund 3.100 Mitarbeiter.

Übernahme und Lieferkette als Doppelstrategie

Die Partnerschaft mit Cog steht nicht isoliert. Erst am 18. März hatte Leonardo die Übernahme des Iveco-Verteidigungsgeschäfts für 1,6 Milliarden Euro abgeschlossen — ein Schritt, der die Fähigkeiten im Bereich landgestützter Verteidigungssysteme erheblich erweitert. Zusammen zeichnen beide Maßnahmen eine klare Strategie: Wachstum durch vertikale Integration, sowohl über Zukäufe als auch über engere Lieferkettenbindungen.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Leonardo?

Die Aktie schloss am Freitag mit einem Minus von rund 3,3 Prozent bei 60,76 Euro — eine Bewegung, die eher dem allgemeinen Druck im Verteidigungs- und Technologiesektor zuzuschreiben ist als unternehmensspezifischen Faktoren. Auf Jahressicht liegt der Titel noch immer rund 19 Prozent im Plus.

Für den Vertikalflugbereich gilt: Stabile Lieferketten sind eine Grundvoraussetzung, um die Auslieferungsziele beim AW139 in den kommenden Geschäftsjahren einzuhalten. Mit Cog als neuem Zulieferer hat Leonardo dieses Fundament um einen weiteren Baustein ergänzt.

Anzeige

Leonardo-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Leonardo-Analyse vom 22. März liefert die Antwort:

Die neusten Leonardo-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Leonardo-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Leonardo: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

So schätzen die Börsenprofis Leonardo Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Leonardo Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
IT0003856405 | LEONARDO | boerse | 68955260 |