Linux 6.19 bringt offiziellen ASUS-Armoury-Treiber
24.01.2026 - 16:24:12Linux 6.19 integriert einen offiziellen ASUS-Armoury-Treiber. Das eröffnet Nutzern des ROG Ally und neuer Gaming-Laptops direkte Hardware-Kontrolle – ein Quantensprung für Linux-Gaming.
Der neue Kernel-Treiber, der diese Woche in den Entwicklungszweig aufgenommen wurde, schließt eine entscheidende Lücke. Bisher waren zentrale Einstellungen für die beliebte ASUS-Hardware nur über das BIOS zugänglich. Jetzt kann Linux selbst Funktionen steuern, die für Leistung und Effizienz entscheidend sind. Das ist ein klarer Gewinn für alle, die das offene Betriebssystem auf Hochleistungs-Hardware nutzen wollen.
Der Kern der Neuerung: Der Treiber macht BIOS-Einstellungen im laufenden Systembetrieb verfügbar. Nutzer können damit tief in die Hardware eingreifen.
Konkret ermöglicht der ASUS-Armoury-Treiber die Feinjustierung des für die Grafik reservierten Arbeitsspeichers (VRAM). Das ist besonders für die integrierte Grafikeinheit (APU) des ROG Ally entscheidend. Zusätzlich erlaubt er die Steuerung von Intels Performance- und Effizienzkernen (P- und E-Cores). So lassen sich Leistungsprofile und Stromverbrauch direkt aus dem Betriebssystem anpassen. Wo die Hardware es zulässt, kann auch zwischen FHD- und UHD-Auflösungen am Display gewechselt werden.
Viele, die auf Gaming-Hardware unter Linux umsteigen wollen, scheuen die Installation und Treiberfragen – gerade bei Handhelds wie dem ROG Ally. Ein kostenloses Linux-Startpaket liefert eine vollwertige Ubuntu-Version plus E‑Mail-Ratgeber mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Parallel-Installation, Treiberpflege und Performance-Optimierung. Ideal, um die Vorteile des neuen Armoury-Treibers risikolos auszuprobieren. Jetzt kostenloses Linux‑Startpaket (inkl. Ubuntu) sichern
Breitere Unterstützung für neue Laptops
Der Update-Paket geht über den ROG Ally hinaus. Für die Aufnahme in Linux 6.19 wurden am Freitag auch Plattformtreiber für eine Reihe neuer ASUS-Laptops finalisiert.
Zu den offiziell unterstützten Modellen zählen nun der FA401UV, FA617XT, G835L, GA403UV, GA403WM, GA403WW und GV302XV. Parallel wurden wichtige Fehler behoben: Beim G513QY wurde die Handhabung der Leistungsgrenzen (Power Limits) korrigiert und für mehrere andere Modelle die PPT-Daten (Package Power Tracking) angepasst. Das sorgt für stabilere Performance – ein Muss für professionelle und gaming-orientierte Nutzer.
Ein wachsendes Linux-Ökosystem für ASUS
Der offizielle Kernel-Treiber ist der vorläufige Höhepunkt einer lebendigen Community-Bewegung. Schon länger existieren Projekte wie asusctl, mit denen Nutzer Lüfterkurven, RGB-Beleuchtung und Ladegrenzen verwalten können.
Spezial-Distributionen wie Nobara oder Bazzite haben sich bei ROG-Ally-Besitzern einen Namen gemacht. Sie bieten ein sofort nutzbares, gaming-optimiertes Linux-Erlebnis, oft mit vorinstallierten Patches. Die Integration des Armoury-Treibers in den Hauptentwicklungszweig des Kernels wird die Arbeit dieser Projekte erheblich vereinfachen. Die Folge: noch bessere Stabilität und breitere Kompatibilität. Bereits früher im Entwicklungszyklus von Linux 6.19 wurde eine Sound-Workaround für den ROG Ally X integriert.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Aufnahme des Treibers setzt einen Standard, auf den alle Linux-Distributionen aufbauen können. Der Bedarf an individuellen Skripten oder gepatchten Kerneln sinkt damit deutlich.
Für Nutzer wird das Linux-Erlebnis auf Hardware wie dem ROG Ally deutlich reibungsloser. Die Möglichkeit, Leistungseinstellungen im laufenden Betrieb vorzunehmen – ohne einen BIOS-Neustart – ist ein enormer Komfortgewinn. Diese Entwicklung macht Linux nicht nur für aktuelle Besitzer attraktiver, sondern auch für alle, die nach einer leistungsstarken, open-source-freundlichen Gaming-Handheld-Lösung suchen.
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