Lynas Aktie: Angriff auf Chinas Monopol
27.03.2026 - 05:41:39 | boerse-global.deDer Westen sucht händeringend nach Wegen, sich bei kritischen Rohstoffen von der asiatischen Vormachtstellung abzukoppeln. Der australische Förderer Lynas Rare Earths liefert nun einen konkreten Baustein für diese Unabhängigkeit. Mit einem neuen Millionenprojekt in Vietnam schließt das Unternehmen eine entscheidende Lücke in der Verarbeitung von Seltenen Erden.
Gegenseitige Millioneninvestition
Am Donnerstag besiegelte Lynas eine weitreichende Rahmenvereinbarung mit der südkoreanischen LS Eco Energy. Beide Partner investieren über Wandelanleihen jeweils rund 30 Millionen australische Dollar in das Gemeinschaftsprojekt. Das frische Kapital fließt direkt in den Bau einer neuen Produktionsanlage in Vietnam.
Dort sollen künftig Seltene-Erden-Oxide in hochreine Metalle umgewandelt werden. Genau dieser als Metallisierung bezeichnete Zwischenschritt gilt als massiver Flaschenhals in der westlichen Industrie. Aktuell dominieren chinesische Verarbeiter dieses Segment mit einem weltweiten Marktanteil von über 90 Prozent. Die neuen Kapazitäten sind daher zwingend notwendig, um die Produktion von Permanentmagneten für Elektromotoren, Windkraftanlagen und Rüstungsgüter abzusichern.
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Neue Lieferkette bis in die USA
Die Anlage in Vietnam soll im vierten Quartal 2026 den Betrieb aufnehmen. Zunächst liegt der Fokus auf der Herstellung von Samarium-Metall, bevor in weiteren Phasen auch Neodym-Praseodym (NdPr) sowie schwere Seltene Erden wie Dysprosium folgen. Die strategische Ausrichtung reicht dabei weit über Asien hinaus. Die produzierten Metalle sind direkt für ein geplantes Magnetwerk der LS-Muttergesellschaft im US-Bundesstaat Virginia bestimmt. Dadurch entsteht eine spezialisierte, von China völlig unabhängige Lieferkette.
Langfristige Absicherung
Für Lynas bedeutet der Schritt nach Vietnam eine erhebliche Aufwertung der eigenen Marktposition. Das Unternehmen wandelt sich zunehmend vom reinen Förderer zum integrierten Produzenten. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der langfristigen Nachfragesicherung wider, wie ein kürzlich geschlossener Liefervertrag mit Japan über 5.000 Tonnen leichte Seltene Erden pro Jahr belegt.
An der Börse wird der strategische Ausbau honoriert. Nach einem gestrigen Schlusskurs von 11,80 Euro blickt das Papier auf einen Wertzuwachs von beachtlichen 177 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht zurück. Der für Ende 2026 geplante Produktionsstart in Vietnam markiert nun den nächsten fest terminierten Meilenstein für den Konzern.
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