M-Files, KI-gestütztes

M-Files: KI-gestütztes Dokumentenmanagement wächst rasant

27.01.2026 - 21:25:12

M-Files schließt 2025 mit fast 500 neuen Kunden ab und treibt seine Kontext-Strategie voran. Die enge Microsoft-Partnerschaft und branchenspezifische KI-Lösungen sind zentrale Wachstumstreiber für 2026.

M-Files schließt Geschäftsjahr 2025 mit starkem Kundenwachstum ab und treibt seine „Kontext-zuerst“-Strategie mit über 240 Innovationen voran. Das Unternehmen positioniert sich damit als zentrale Plattform für intelligente Informationsverwaltung in deutschen Unternehmen.

Kontext statt Chaos: Die neue Logik der Datenverwaltung

Die Kernstrategie von M-Files geht weit über reine Dokumentenablage hinaus. Das System fungiert als intelligenter Hub, der Informationen aus verstreuten Geschäftsanwendungen – von ERP bis CRM – in einer einheitlichen Benutzeroberfläche vereint. Diese „kontextangereicherten Erfahrungen“ sollen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen.

Die Zahlen unterstreichen den Trend: Fast 500 neue Kunden gewann das Unternehmen im vergangenen Jahr global. In seinem Speicherkontext verwaltet die Plattform mittlerweile fast zwei Petabyte an Daten. Eine Forrester-Studie attestiert Kunden eine potenzielle Rendite von 294 Prozent über drei Jahre und quantifizierte Geschäftsvorteile von bis zu 7,5 Millionen Euro.

Produkt-Offensive: KI wird alltäglich und unsichtbar

Die Roadmap für 2026 ist ambitioniert. Ein zentrales Vorhaben ist die tiefe Verschmelzung des hauseigenen KI-Assistenten M-Files Aino mit Microsoft Copilot. Die Vision von Chief Product Officer Tony Grout: Beide Assistenten sollen künftig als eine Einheit agieren, Kontext teilen und Datenbeziehungen verstehen. Das Ziel? Nutzer erhalten schneller Antworten, ohne zwischen Anwendungen wechseln zu müssen.

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„KI soll unsichtbar und wirklich nützlich werden“, so die Unternehmensphilosophie. Kürzliche Updates für M-Files Online zeigen, wie dieser Ansatz konkret aussieht: Eine clientseitige Texterkennung (OCR) für Web und Desktop, ein verfeinertes Interface und optimierte Suchfunktionen sollen intelligente Automatisierung direkt in den Arbeitsfluss einbetten.

Branchenlösungen und Microsoft-Partnerschaft als Wachstumstreiber

Der generische KI-Ansatz reicht laut M-Files für anspruchsvolle Organisationen nicht mehr aus. Der neue Unterscheidungsmerkmal sind aufgabenspezifische KI-Erfahrungen, die auf einzelne Jobs und Branchen zugeschnitten sind. Daher will sich das Unternehmen 2026 verstärkt auf vertikale Lösungen für Finanzdienstleistungen, Fertigung und Life Sciences konzentrieren.

Die enge Partnerschaft mit Microsoft ist dabei ein strategischer Hebel. Durch Co-Entwicklung will M-Files sein kontextbasiertes Dokumentenmanagement für mehr Organisationen zugänglich machen. Geplant ist zudem eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit Microsoft Purview, um eine automatisierte Governance mit Aufbewahrungs-, Sensitivitäts- und Zugangskontrollen zu gewährleisten. Compliance wird so nicht zur Zusatzaufgabe, sondern zum integralen Bestandteil des Workflows.

Vertrauen als Schlüsselfaktor für die KI-Revolution

Für M-Files ist Vertrauen das entscheidende Schlachtfeld für die KI-Adoption. Indem die generativen KI-Lösungen des Unternehmens auf vertrauenswürdigen internen Daten aufbauen, sollen Organisationen nicht nur smarter, sondern auch sicherer arbeiten können. Die erfolgreiche Bilanz für 2025 und die Pläne für 2026 signalisieren einen klaren Kurs: weg von experimenteller KI, hin zu praktischer, eingebetteter und leistungsstarker Automatisierung im Unternehmensalltag.

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