Marburg, Dresden

Marburg und Dresden erforschen Stressübertragung bei Paaren

27.03.2026 - 04:18:46 | boerse-global.de

Eine Forschungsstudie testet achtwöchige Online-Trainings, um die Stressresilienz von Paaren zu stärken und die Übertragung von Stress zwischen Partnern zu reduzieren.

Marburg und Dresden erforschen Stressübertragung bei Paaren - Foto: über boerse-global.de
Marburg und Dresden erforschen Stressübertragung bei Paaren - Foto: über boerse-global.de

Eine neue Studie der Universitäten Marburg und Dresden untersucht, wie sich Stress zwischen Partnern überträgt. Die Forscher testen Online-Trainings, um die psychische Gesundheit von Paaren zu stärken. Für das Projekt werden aktuell noch Teilnehmer gesucht.

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Stress als zentraler Auslöser für Depressionen

Psychische Erkrankungen betreffen in Europa mehr als jeden dritten Menschen jährlich. Stress gilt als ein Hauptauslöser, besonders für Depressionen – und dieser entsteht oft im sozialen Umfeld. Eine Partnerschaft kann dabei sowohl entlasten als auch belasten.

Die Studie unter Leitung von Professorin Nina Alexander (Marburg) und Professor Philipp Kanske (Dresden) nimmt genau diese „Stressübertragung“ in den Blick. Wie wirkt sich das Stresserleben des einen Partners auf den anderen aus? Die Forscher betonen: Depressionen betreffen nie nur eine Person, sondern immer auch das Beziehungsgefüge.

Online-Training soll Resilienz stärken

Im Fokus der Untersuchung steht ein achtwöchiges Online-Training. Es soll die Stressresilienz fördern, die mentale Gesundheit verbessern und soziale Kompetenzen stärken. Zuvor durchlaufen die Paare eine Laborerhebung, bei der ihr Stresserleben und neuronale Reaktionen analysiert werden.

Getestet werden zwei angepasste Trainingsansätze. Sie zielen auf mehr Klarheit, höhere Lebenszufriedenheit und eine bessere Perspektivübernahme in der Beziehung ab. Spannend ist die Versuchsanordnung: Mal nehmen beide Partner teil, mal nur einer. So wollen die Wissenschaftler herausfinden, welche Konstellation den größten Effekt hat.

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Partnerschaft als Gesundheitsfaktor

Die Forschung unterstreicht eine wachsende Erkenntnis: Die Qualität einer Partnerschaft ist entscheidend für die psychische Gesundheit. Ältere Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen häufig einen Partner mit ähnlicher Diagnose haben.

Gemeinsam positive Momente zu erleben, kann bereits den Spiegel des Stresshormons Cortisol senken – unabhängig von der allgemeinen Zufriedenheit. Programme wie die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) setzen genau hier an und verzeichnen hohe Wirksamkeitsraten.

Was bringt die Studie für die Zukunft?

Die Ergebnisse sollen zeigen, wie Präventions- und Therapieangebote für Paare optimiert werden können. Können angepasste Online-Trainings ein wirksames Werkzeug sein, besonders wenn ein Partner von Depressionen betroffen ist?

Die laufende Studie könnte damit langfristig Paaren bessere Werkzeuge an die Hand geben, um gemeinsam mit Stress umzugehen und ihre psychische Gesundheit zu stärken.

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