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Microsoft Teams erhÀlt personalisierte KI-Zusammenfassungen

28.01.2026 - 05:24:12

Ab Februar 2026 bietet Microsoft Teams Copilot-Nutzern maßgeschneiderte Besprechungszusammenfassungen, die automatisch auf individuelle Rollen und PrioritĂ€ten zugeschnitten werden.

Microsoft stattet seinen Collaboration-Dienst Teams mit maßgeschneiderten KI-Protokollen aus. Die neue Funktion soll ab Februar 2026 die Nachbereitung von Besprechungen revolutionieren.

Redmond – Der Kampf gegen den Informations-Overload in virtuellen Meetings bekommt neue Munition: Microsoft integriert ab Februar 2026 personalisierte KI-Zusammenfassungen in Teams. Die Funktion „Custom AI Summaries“ ermöglicht es Nutzern, Besprechungsprotokolle automatisch auf ihre spezifischen Rollen und Prioritäten zuzuschneiden. Ein Projektleiter erhält so automatisch eine Liste mit Aufgaben und Fristen, während Führungskräfte eine Zusammenfassung strategischer Entscheidungen bekommen.

Die Technologie, angetrieben von Microsoft 365 Copilot, verspricht einen effizienteren Workflow für Millionen von Wissensarbeitern. Ursprünglich für Mitte Januar geplant, startet das Feature nun zwischen Anfang und Ende Februar. Es ist exklusiv für Copilot-Lizenzinhaber verfügbar und benötigt keine administrativen Änderungen.

So funktionieren die maßgeschneiderten Protokolle

Der Clou liegt in der Anpassungsfähigkeit. Nutzer können eigene Vorlagen erstellen und speichern, die der KI genau vorgeben, welche Informationen aus dem Meeting-Transkript extrahiert und wie sie strukturiert werden sollen. Das System arbeitet mit Prompt-Steuerung – Teams oder Einzelpersonen instruieren die KI in natürlicher Sprache.

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Zur einfachen Einführung liefert Microsoft zwei Standardvorlagen mit: Eine „Speaker Summary“ für rednerbezogene Aufzeichnungen und einen „Executive Report“ für Führungsebene. Nutzer können diese nutzen oder eigene Entwürfe anlegen, die für künftige Besprechungen wiederverwendbar sind. Voraussetzung ist, dass die Transkript-Funktion im Meeting aktiviert war.

Strategische Aufwertung des Copilot-Ökosystems

Die Neuerung ist Teil der „Intelligent Recap“-Funktionsfamilie in Teams, die bereits KI-generierte Notizen und Aufgabenlisten bietet. Die Personalisierung vertieft diesen Ansatz erheblich. Microsoft positioniert die Funktion bewusst als Premium-Tool – nur mit Copilot-Lizenz verfügbar.

Das passt zur Gesamtstrategie des Konzerns: Copilot soll zum unverzichtbaren Assistenten across der gesamten 365-Suite werden, von Outlook-E-Mails bis zu Excel-Formeln. Durch die Integration in das Collaboration-Hub Teams schafft Microsoft eine einheitlichere, intelligentere Arbeitsumgebung. Branchenbeobachter sehen in solchen KI-Funktionen längst ein entscheidendes Wettbewerbskriterium auf dem Markt für digitale Kollaboration.

Mehr Effizienz, weniger Meeting-Müdigkeit

Die Auswirkungen auf den Arbeitsalltag könnten spürbar sein. Automatisierte, rollenspezifische Protokolle reduzieren den manuellen Aufwand für Nachbereitungen und stellen sicher, dass wichtige Punkte nicht verloren gehen. Das beschleunigt Entscheidungsprozesse und verbessert die asynchrone Zusammenarbeit.

Auch das Phänomen der „Meeting Fatigue“ wird adressiert: Wenn Teilnehmer wissen, dass ein präzises Protokoll automatisch entsteht, können sie sich stärker auf die Diskussion konzentrieren statt auf Mitschriften. Die Möglichkeit, aus einem Transkript unterschiedliche Zusammenfassungstypen zu generieren – etwa einen Überblick für die Geschäftsführung und eine detaillierte Aufgabenliste für das Projektteam – optimiert zudem Kommunikation und Workflows.

KI-Roadmap: Was kommt nach dem Start?

Der Start der custom Summaries ist laut Microsoft-Plan (Roadmap ID 501540) nur ein Meilenstein auf der KI-Entwicklungsroute für Teams. Experten erwarten weitere Integrationen, etwa mit Projektmanagement-Tools wie Planner, wo KI-identifizierte Aufgaben automatisch übertragen werden könnten.

Zukünftige Verfeinerungen könnten auch geteilte Bildschirminhalte in die Analyse einbeziehen, für noch umfassendere Zusammenfassungen. Mit fortschreitender Entwicklung der zugrundeliegenden KI-Modelle dürfte die Assistenz immer nuancierter und kontextbewusster werden – und Teams als zentrale Schaltstelle für intelligente Produktivität weiter festigen.

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