Warnstreik, Bussen

Warnstreik bei privaten Bussen - Frankfurt rechnet mit AusfÀllen

23.04.2024 - 16:49:39 | dpa.de

Mit einem ganztÀgigen Warnstreik will die Gewerkschaft Verdi an diesem Donnerstag weite Teile des Busverkehrs in Hessen lahmlegen.

Grund sind die stockenden Tarifverhandlungen mit dem Landesverband hessischer Omnibusunternehmer (LHO) fĂŒr rund 6000 BeschĂ€ftigte, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte. Bestreikt werden private Busbetriebe in Homberg/Efze, Melsungen, Rotenburg, Fulda, Gießen, Frankfurt, Offenbach, Oberursel, Hanau, Nidderau, BĂŒdingen, Weiterstadt, RĂŒsselsheim und Wiesbaden.

Die Situation sei dramatisch, sagte Verdi-SekretĂ€r Jochen Koppel. "Es herrscht dramatischer Personalmangel, sie fahren ĂŒberlange Schichten, haben geteilte Dienste, kurze Pausen, zahllose Überstunden, hohe KrankenstĂ€nde." Verdi verlangt daher, dass die GehĂ€lter zweimal um jeweils 8,5 Prozent steigen. Zudem soll es einen Inflationsausgleich von 3000 Euro fĂŒr jeden BeschĂ€ftigten geben.

Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft Traffiq rechnet damit, dass am Donnerstag von Betriebsbeginn an nahezu alle 68 Frankfurter Buslinien bestreikt werden. Alternative könne man mit den nicht bestreikten Verkehrsmitteln S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn fahren.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, sollen auch BeschĂ€ftigte in den SolidaritĂ€tsstreik treten, die nach dem Tarifvertrag fĂŒr den Nahverkehr bezahlt werden. Verdi hat dazu einen Aufruf in den Verkehrsbetrieben in Hanau, Offenbach, RĂŒsselsheim und Gießen aufgerufen.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis  Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
boerse | 65205538 |