Streit um KI: Elon Musk kritisiert britische Regierung
10.01.2026 - 17:10:48 | dpa.deMusk warf der Regierung in London unter anderem Zensur vor, in einem Beitrag nannte er sie "faschistisch". Ăhnliche VorwĂŒrfe gegen GroĂbritannien hatte Musk immer wieder erhoben.
Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom untersucht derzeit, ob die KĂŒnstliche Intelligenz Grok gegen den Online Safety Act verstöĂt. Nutzer können die KI auffordern, gepostete Bilder zu sexualisieren, meist geschieht das bei Fotos von Kindern und Frauen. Der britische Premierminister nannte dies "widerlich". Technologieministerin Liz Kendall sagte, sie erwarte, das Ofcom die vollstĂ€ndigen rechtlichen Befugnisse nutze. X könnte demnach gesperrt werden.
Auch die EU-Kommission blickt kritisch auf die KI. Sie forderte die verantwortliche US-Firma zuletzt auf, interne Dokumente zu Grok nicht zu vernichten, sondern bis Ende des Jahres aufzubewahren. BrĂŒssel zweifelt daran, dass sich X an europĂ€ische Digitalgesetze halte.
Bislang "keine Lösung"
Der Schritt der Plattform, den Zugriff auf die KI-Bildergenerierung nur noch zahlenden Nutzerinnen und Nutzern zugÀnglich zu machen, wurde sowohl von der EuropÀischen Kommission als auch der britischen Regierung zuletzt als nicht ausreichend betrachtet.
Es sei "eine Beleidigung fĂŒr die Opfer von Frauenfeindlichkeit und sexueller Gewalt", teilte die Downing Street mit. Dieser Schritt mache "aus einer KI-Funktion, die die Erstellung rechtswidriger Bilder ermöglicht, schlicht einen Premiumdienst", sagte ein Sprecher. Es sei "keine Lösung", zeige allerdings, dass X schnell handeln könne, wenn es denn wolle. Als Konsequenzen lĂ€gen weiterhin "alle Optionen" auf dem Tisch.
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