MultiversX: Radikaler Strategiewechsel
26.03.2026 - 18:29:06 | boerse-global.deMultiversX steht vor einer Zäsur. Mit dem „Supernova“-Upgrade verabschiedet sich das Netzwerk von seinem bisherigen Knappheitsmodell und führt eine dauerhafte Inflation ein. Dieser Schritt soll die langfristige Sicherheit garantieren, stellt Anleger jedoch vor neue Herausforderungen bei der Bewertung des EGLD-Tokens.
Inflation statt fixer Obergrenze
Das Netzwerk bewegt sich auf den Meilenstein „Supernova“ zu. Die wohl einschneidendste Änderung für EGLD-Halter betrifft die Angebotsstruktur: Die MultiversX Foundation plant den Übergang von einer strikt begrenzten Geldmenge zu einem Modell mit einer jährlichen Inflation von etwa 9,47 %. Ziel ist ein nachhaltiges Budget für Validatoren, um die Netzwerksicherheit dauerhaft zu finanzieren. Ob dieser Plan aufgeht, hängt davon ab, ob die Gebührenverbrennung durch steigende Nutzung den Verwässerungseffekt kompensieren kann.
Technischer Ausbau und KI-Fokus
Technisch setzt das Team auf die Integration sogenannter Sovereign Chains. Entwickler können dabei die Sicherheit des Hauptnetzes nutzen und gleichzeitig eigene Ausführungsumgebungen beibehalten. Das Ende Februar veröffentlichte SpaceCraft SDK v0.65.0 lieferte hierfür die Basis. Aktuelle Tests im Rahmen des „Battle of Nodes“-Events deuten auf eine hohe Skalierbarkeit hin: In spezifischen Umgebungen wurden Verarbeitungsraten von über 100.000 Transaktionen pro Sekunde demonstriert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Elrond?
Parallel dazu treibt MultiversX die Einbindung von KI-Agenten voran. Über den „Universal Agentic Commerce Stack“ sollen autonome Transaktionen ermöglicht werden, die auf Google AP2 basieren. Marktseitig gab es zuletzt jedoch Gegenwind durch Anpassungen bei großen Handelsplattformen wie Bitfinex und KuCoin, die ihre Margin-Verfügbarkeit oder Handelspaare für EGLD verändert haben. Kein Wunder also, dass Anleger die Liquidität an den Börsen genau im Auge behalten.
Der Erfolg der neuen Wirtschaftsstruktur hängt nun maßgeblich davon ab, ob die steigende Netzwerknutzung und die Gebührenverbrennung den Inflationsdruck ausgleichen können. Mit über neun Millionen Konten verfügt das Ökosystem über eine breite Basis. Die tatsächliche Akzeptanz der KI-gesteuerten Transaktionen wird in den kommenden Monaten zum entscheidenden Faktor für die Preisstabilität.
Elrond-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Elrond-Analyse vom 26. März liefert die Antwort:
Die neusten Elrond-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Elrond-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Elrond: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis MultiversX Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

