Milram-Hersteller verdient mehr - Milchpreis steigt
19.03.2025 - 15:57:58 | dpa.deNach Steuern verbuchte das Deutsche Milchkontor 24,6 Millionen Euro Gewinn und damit fast doppelt so viel wie im Vorjahr, als der Gewinn auf 13,2 Millionen Euro eingebrochen war, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz schrumpfte dagegen von 5,5 Milliarden auf 5,1 Milliarden Euro.
Das an die Landwirte ausgezahlte Milchgeld lag den Angaben zufolge im Jahresmittel bei 47,31 Cent je Kilogramm - inklusive aller durchschnittlichen ZuschlÀge und der Dividende. Das waren gut 6 Cent mehr als 2023. Derzeit erhielten die Landwirte sogar 55,29 Cent. Damit habe DMK das Ziel erreicht, 2024 wieder wettbewerbsfÀhige Milchpreise zu zahlen.
DMK baut KapazitÀten ab - KÀserei Dargun macht zu
2023 hatte das DMK mit hohen Kosten und einer schleppenden Nachfrage nach Milchprodukten zu kĂ€mpfen, vor allem beim KĂ€se mussten LagerbestĂ€nde abgewertet werden. Den Bauern konnte nur ein Milchpreis gezahlt werden, der hinter dem anderer Molkereien zurĂŒckblieb. Als Konsequenz beschloss das Unternehmen, an vier Standorten KapazitĂ€ten abzubauen und die KĂ€serei Dargun in Mecklenburg-Vorpommern mit 90 Mitarbeitern ganz zu schlieĂen.
DMK mit Hauptsitz im niedersĂ€chsischen Zeven und Verwaltung in Bremen verarbeitet an mehr als 20 Standorten in Deutschland Milch zu KĂ€se, Joghurt, Trinkmilch und anderen Lebensmitteln. Die meisten Standorte sind in Niedersachsen, weitere Betriebe unter anderem in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, ThĂŒringen und Baden-WĂŒrttemberg.
Zu den Marken gehören neben Milram auch Humana, Oldenburger und Osterland. Seit 2019 gehört auch die Babynahrungsmarke Alete zum DMK.
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