Dax, Verluste

Dax holt Verluste wieder auf - Börse fÀhrt Achterbahn

05.03.2025 - 09:35:10 | dts-nachrichtenagentur.de

Nachdem der Dax am Dienstag mit einem krÀftigen Minus zum Vortag geschlossen hatte, ist er am Mittwoch wieder erholt in den Handelstag gestartet.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 9:30 wurde der Leitindex mit rund 23.005 Punkten beziffert und lag damit 3,0 Prozent ĂŒber dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze des Index standen am Morgen die Aktien von Heidelberg Materials, Siemens Energy und der Deutschen Bank. Schlusslicht war Vonovia, gefolgt von Adidas und Eon. "Die verkĂŒndeten Sonderfonds fĂŒr Verteidigung und Infrastruktur und die Absicht, die Schuldenbremse bis zum Jahresende reformieren zu wollen, sind nichts anderes als eine Zeitenwende in der deutschen Politik", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

"Die Anleger spekulieren seit Wochen auf eine Reform der Schuldenbremse und eine wirtschaftsfreundlichere Politik und liegen damit richtig." Zugleich wĂŒrden die Anleger mit Sorge auf die mögliche Entwicklung der Inflation blicken: "Die angekĂŒndigten Strafzölle könnten das Wachstum lĂ€hmen, bevor sie Gutes tun könnten, wĂ€hrend sie gleichzeitig zunĂ€chst inflationĂ€r wirken, bevor sie die Preise drĂŒcken könnten", so Stanzl. Anleger erwarteten nun wieder drei Leitzinssenkungen der Federal Reserve, um die kleine, aber existente Gefahr einer Rezession abzuwehren, sagte der Experte. "Umso lĂ€nger Donald Trump mit seiner Zollpolitik verunsichert, desto grĂ¶ĂŸer wird das Risiko, dass das Rezessionsgespenst an die Wall Street zurĂŒckkehrt", so Stanzl weiter. Trump zwinge die Federal Reserve und eventuell auch die EZB dazu, "trotz Inflationsgefahr an der Zinsschraube zu drehen". Gerade in der schlechten Stimmung an der Wall Street sieht der Analyst jedoch eine mögliche Triebfeder fĂŒr ein Umschwenken in der US-Handelspolitik: "Das Kursniveau des Amtsantritts Trumps ist erreicht. Der Republikaner wird nicht wollen, dass die Zeitungen schreiben, er sei schlecht fĂŒr Aktien, und dĂŒrfte also geneigt sein, jetzt wieder sanftere Töne anzuschlagen." Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Mittwochmorgen stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0687 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9357 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 70,86 US-Dollar; das waren 18 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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