Newmont, Aktie

Newmont Aktie: Rechtsstreit eskaliert

31.03.2026 - 06:00:47 | boerse-global.de

Die Frist für eine Einigung im Streit um das Nevada Gold Mines Joint Venture ist abgelaufen. Newmont wirft Barrick Gold vor, Ressourcen abgezogen zu haben, was zu einem Produktionsrückgang führte.

Newmont Aktie: Rechtsstreit eskaliert - Foto: über boerse-global.de

Der Streit zwischen Newmont und Barrick Gold um das Nevada Gold Mines Joint Venture ist in eine neue Phase eingetreten. Die 30-tägige Frist nach einer formellen Verzugsmitteilung lief am 30. März ab — ohne Einigung. Jetzt droht ein langer Rechtsstreit um das produktivste Goldbergbau-Komplexes der Welt.

Vorwurf: Ressourcen abgezogen

Auslöser der Eskalation sind interne Audits bei Newmont, die einen Produktionsrückgang von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr an den Joint-Venture-Standorten Carlin und Cortez dokumentieren. Das Newmont-Management wirft Barrick Gold — dem Betreiber des Ventures mit einem Anteil von 61,5 Prozent — vor, gezielt Fachpersonal und schweres Gerät zum benachbarten Fourmile-Projekt umgeleitet zu haben. Fourmile gehört zu 100 Prozent Barrick und liegt außerhalb des gemeinsamen Ventures.

Gerichtliche Voranhörungen in Nevada sollen im Mai 2026 beginnen. Sollte Newmont mit seiner Klage Erfolg haben, könnten Analysten zufolge entweder eine Einbeziehung der Fourmile-Ressourcen in das Joint Venture erzwungen oder erhebliche Schadensersatzzahlungen fällig werden — beides hätte spürbare Auswirkungen auf die Produktionsprognosen für 2027 und 2028.

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Übergangsjahr mit Sparprogramm

Unabhängig vom Rechtsstreit befindet sich Newmont operativ in einem selbst erklärten „Trough Year". Die Produktionsprognose für 2026 liegt bei 5,3 Millionen Unzen Gold — ein Rückgang von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Geplante Wartungs- und Abraumarbeiten an den Standorten Boddington und Peñasquito sind dafür verantwortlich.

Gegensteuern soll das interne Effizienzprogramm „Project Catalyst": Die allgemeinen Verwaltungskosten sollen bis Ende 2026 von 475 Millionen auf 375 Millionen Dollar sinken — ein Minus von 21 Prozent. Erreicht werden soll das durch Stellenabbau und die Straffung des Portfolios nach zuletzt abgeschlossenen Veräußerungen.

Dividende erhöht, Rückkaufprogramm aktiv

Trotz laufender Rechtskosten und operativer Belastungen hält Newmont an seiner Kapitalrückgabe fest. Am 26. März zahlte das Unternehmen eine Quartalsdividende von 0,26 Dollar je Aktie — leicht erhöht gegenüber dem Vorquartal mit 0,25 Dollar. Das Aktienrückkaufprogramm ist mit einem Gesamtvolumen von sechs Milliarden Dollar autorisiert.

Die Aktie hat sich seit ihrem Tief Anfang April 2025 mehr als verdoppelt, notiert aktuell aber rund 18 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Januar 2026. Für 2027 plant CEO Natascha Viljoen, die das Amt seit Januar 2026 innehat, eine Rückkehr auf sechs Millionen Unzen Gold und 150.000 Tonnen Kupfer — vorausgesetzt, die Nevada-Minen stabilisieren sich und der Rechtsstreit mit Barrick entwickelt sich günstig.

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