NINA, BIWAPP

NINA und BIWAPP: So warnen Apps vor Unwettern

26.01.2026 - 01:39:12

Offizielle Warn-Apps wie NINA und BIWAPP informieren Bürger über akute Gefahren und sind ein zentraler Baustein im modernen Bevölkerungsschutz, ergänzt durch Cell Broadcast.

Extreme Wetterlagen machen Warn-Apps wie NINA und BIWAPP zu unverzichtbaren Helfern. Sie informieren Bürger direkt über akute Gefahren wie Sturm, Starkregen oder Glatteis und geben konkrete Handlungsempfehlungen. Erst kürzlich warnte NINA etwa vor spiegelglatten Straßen im Emsland.

Diese kostenlosen Apps des Bundes und der Kommunen senden offizielle Warnungen per Push-Nachricht auf das Smartphone. Sie sind ein zentraler Baustein im modernen Bevölkerungsschutz.

Anzeige

Viele Android-Nutzer übersehen grundlegende Schutzmaßnahmen, obwohl sie täglich Warn-Apps und andere Dienste nutzen. Ein kostenloses Sicherheitspaket erklärt die fünf wichtigsten Schritte — von App‑Berechtigungen über automatische Updates bis zu sicheren Sperrmethoden — damit NINA, BIWAPP & Co. zuverlässig laufen und persönliche Daten geschützt bleiben. Ideal für alle, die Warn-Apps sicher auf ihrem Android‑Gerät betreiben wollen. Gratis-Sicherheitspaket für Android jetzt sichern

So funktionieren die digitalen Sirenen

Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) betrieben. Sie ist an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossen und verbreitet Meldungen von Bund, Ländern und Kommunen. Nutzer können Warnungen für ihren Standort oder ausgewählte Orte abonnieren.

Die Bürger Info & Warn App (BIWAPP) arbeitet ähnlich, wird aber von lokalen Behörden wie Katastrophenschutzstellen und Kommunen gespeist. Ihre Stärke liegt in regionalen Informationen, die von Schulausfällen bis zu Verkehrshinweisen reichen.

Ein großer Fortschritt: Beide Systeme sind mittlerweile vernetzt. Ausgewählte BIWAPP-Meldungen erscheinen auch in NINA, was die Reichweite der Warnungen deutlich erhöht.

Updates bringen neue Warn-Kategorien

Die Apps werden ständig weiterentwickelt. NINA feierte 2025 ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem großen Update. Seither gibt es einen eigenen Warnbereich für polizeiliche Lagen, der etwa vor Gewalttaten oder bei Fahndungen warnt. Über 14 Millionen Menschen nutzen die App bereits.

Auch BIWAPP optimiert regelmäßig Oberfläche und Performance. Die enge Verzahnung mit dem bundesweiten MoWaS-System stellt sicher, dass kritische Meldungen möglichst viele Menschen erreichen.

Warum Cell Broadcast die Apps ergänzt

Neben Apps hat sich Cell Broadcast als effektiver Warnkanal etabliert. Die Technologie sendet Nachrichten an alle Handys in einer Funkzelle – ohne vorherige App-Installation. Seit Ende 2025 können darüber auch Entwarnungen verschickt werden.

Experten betonen jedoch: Kein System allein ist ausreichend. Der beste Schutz entsteht durch einen Mix aus Warnmitteln:
* Warn-Apps wie NINA und BIWAPP für detaillierte Informationen
* Cell Broadcast für die flächendeckende Alarmierung
* Sirenen für den akustischen Weckeffekt
* Radio und TV für ergänzende Hintergründe

Das BBK rät daher, neben anderen Kanälen unbedingt eine Warn-App auf dem Smartphone zu installieren.

Anzeige

PS: Sie nutzen ein iPhone? Ein kostenloses iPhone‑Starterpaket hilft Einsteigern bei Einrichtung, App‑Berechtigungen und dem sicheren Umgang mit Benachrichtigungen, damit NINA & BIWAPP zuverlässig warnen, ohne Ihre Daten zu gefährden. Ideal für Neulinge, die ihr Gerät schnell und sicher konfigurieren möchten. iPhone‑Starterpaket kostenlos anfordern

@ boerse-global.de