Ørsted Aktie: US-Albtraum beendet!
13.04.2026 - 05:35:19 | boerse-global.deFür Ørsted reihen sich derzeit die operativen Erfolge aneinander. Während in der britischen Nordsee ein entscheidender Meilenstein für das weltgrößte Offshore-Windprojekt erreicht wurde, löst sich in den USA ein massives juristisches Risiko endgültig in Luft auf. Gleichzeitig fließen durch einen strategischen Verkauf Milliarden in die Kassen – Geld, das der Konzern dringend für seine ehrgeizige Pipeline benötigt.
Juristischer Durchbruch in Nordamerika
Ein gewaltiger Stein dürfte dem Management am 10. April vom Herzen gefallen sein. An diesem Tag verstrich in den Vereinigten Staaten eine wichtige Einspruchsfrist des Innenministeriums ungenutzt. Damit sind frühere Gerichtsurteile rechtskräftig, die weitreichende Baustopps für fünf große Offshore-Windparks aus dem Jahr 2025 gekippt hatten.
Für Ørsted bedeutet das endgültige Planungssicherheit bei Schlüsselprojekten wie Revolution Wind und Sunrise Wind. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Anlagen ist enorm: Zusammen sollen sie künftig rund 15 Prozent des operativen Konzernergebnisses (EBITDA) beisteuern. Sunrise Wind, das bei Verhängung der behördlichen Blockade bereits zu 45 Prozent fertiggestellt war, hat nun freie Bahn in Richtung Vollbetrieb. Revolution Wind liefert derweil bereits seit Mitte März ersten Strom in das Netz von Neuengland.
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Milliarden für den Offshore-Ausbau
Parallel dazu meldet der Konzern technische Fortschritte in Europa. Gestern landete das erste Exportkabel für das gigantische Hornsea-3-Projekt an der englischen Küste an. Die 2,9-Gigawatt-Anlage ist ein zentraler Baustein der britischen Strategie, um den rasant steigenden Strombedarf von Industrie und Elektromobilität zu decken.
Um solche kapitalintensiven Großprojekte zu stemmen, hält das Unternehmen sein Geld streng zusammen. Auf der Hauptversammlung am 9. April wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2025 trotz eines operativen Gewinns von umgerechnet 3,4 Milliarden Euro keine Dividende auszuschütten. Jeder verfügbare Euro fließt direkt in den Ausbau der Offshore-Kapazitäten.
Zusätzlichen finanziellen Spielraum schafft ein massiver Umbau des Portfolios. Der Verkauf des gesamten europäischen Onshore-Geschäfts an Copenhagen Infrastructure Partners spült im laufenden zweiten Quartal 1,44 Milliarden Euro in die Kasse. Damit hat Ørsted sein ursprüngliches Ziel für Kapitalrotationen von 35 Milliarden Dänischen Kronen mit nun erreichten 46 Milliarden Kronen deutlich übertroffen.
Mit dieser frischen Liquidität im Rücken und bereinigten juristischen Risiken in den USA konzentriert sich das auf der Hauptversammlung neu formierte Board of Directors nun voll auf die Umsetzung der 8,1 Gigawatt an neuen Windkraftkapazitäten, die sich weltweit aktuell im Bau befinden.
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