PwC-Report: KI und Deglobalisierung prÀgen Europas Immobilienmarkt 2026
10.02.2026 - 00:26:12Der europäische Immobilienmarkt tritt 2026 in eine neue Ära ein. Laut dem aktuellen „Emerging Trends“-Report von PwC und dem Urban Land Institute (ULI) bestimmen nun Künstliche Intelligenz und geopolitischer Protektionismus die Agenda. Die Branche verlässt den Krisenmodus – doch die Spielregeln haben sich grundlegend geändert.
Madrid auf Platz zwei, Berlin bleibt stabil
Die Städterankings zeigen einen spannenden Favoritenwechsel. London verteidigt zwar Platz eins, doch Madrid schiebt sich auf Rang zwei vor. Die spanische Hauptstadt punktet mit Lebensqualität und einer investorenfreundlichen Politik. Paris folgt auf dem dritten Platz.
Deutsche Städte behaupten sich im Spitzenfeld: Berlin liegt stabil auf Rang vier und gilt weiter als sicherer Hafen für internationales Kapital. München, Frankfurt und Hamburg schaffen es ebenfalls unter die Top Ten. Doch Investoren werden wählerischer und unterscheiden schärfer zwischen der Stadtentwicklung und der nationalen Wirtschaftslage.
KI wird für 75 Prozent der Firmen unverzichtbar
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz explodiert. Setzten 2024 erst etwa die Hälfte der Unternehmen auf KI, sind es heute 75 Prozent. Aus dem Hype ist betriebliche Realität geworden.
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KI durchdringt die gesamte Wertschöpfungskette:
* Vermietung & Marketing: 90 Prozent nutzen oder planen KI, um Mieterprofile zu analysieren.
* Gebäudemanagement: 87 Prozent setzen auf KI für effizientere Verwaltung.
* Portfoliosteuerung: Auch im Asset Management wird KI zur Risikoerkennung standardisiert.
Experten sehen 2026 als Jahr der „Agentic AI“ – Systeme, die autonom komplexe Aufgaben erledigen. Das steigert die Effizienz, erfordert aber neue Führungsstrukturen in den Unternehmen.
Deglobalisierung ist neue Top-Angst der Investoren
Ein neues Risiko dominiert die Sorgenliste: die Deglobalisierung. Sahen 2024 nur 31 Prozent der Befragten darin ein Hauptproblem, sind es heute 70 Prozent. Die Angst vor Handelskonflikten und nationalen Alleingängen, die Kapitalströme behindern, wächst.
Daneben bleiben andere Herausforderungen akut:
* Geopolitische Unsicherheit ist für 90 Prozent das größte Problem.
* Bezahlbarer Wohnraum (79 Prozent) bleibt ein drängendes gesellschaftliches Thema.
* Physische Klimarisiken sind für 83 Prozent das zweitwichtigste Finanzierungskriterium – direkt nach der Energieeffizienz.
Rechenzentren sind das neue Gold der Branche
Die klassische Sektoreneinteilung löst sich auf. Ehemalige Nischen werden zu Rendite-Lieferanten.
An der Spitze stehen Rechenzentren. Der massive KI-Bedarf macht Data Center zur attraktivsten Anlageklasse. Der Engpass ist oft nicht das Geld, sondern der Zugang zu Energie und geeigneten Standorten.
Dahinter folgen Energieinfrastruktur und Studentenwohnheime. Der Büromarkt bleibt gespalten: Top-ESG-Gebäude in A-Lagen sind gefragt, während ältere Objekte in B-Lagen massive Wertabschläge fürchten müssen.
Die Botschaft ist klar: Erfolg haben künftig nur jene, die technologische Innovation mit dem Management geopolitischer und klimabedingter Risiken verbinden.
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