Retro-PC: Gaming-Computer startet nur mit Münzeinwurf
25.01.2026 - 20:31:12Ein Bastler verwandelt seinen Gaming-PC in eine moderne Spielhalle – der Rechner bootet nur nach Einwurf eines Vierteldollars. Das Projekt verbindet Arcade-Nostalgie mit heutiger Technik und kommentiert nebenbei den Zustand der Spielebranche.
Vom Schalter zum Münzslot
Der YouTube-Ingenieur Mr. Yeester hat den herkömmlichen Power-Knopf seines Computers durch einen programmierbaren Münzprüfer ersetzt. Das Bauteil kostet online rund 23 Euro. Nach Einwurf einer gültigen Münze – hier eines US-Quarters – sendet der Prüfer ein Signal an ein Relais, das den Stromkreis des Motherboards schließt. Der PC startet, als hätte man den Einschaltknopf gedrückt.
„Das Gerät muss lernen, die Münze zu erkennen“, erklärt der Bastler. Dafür füttert man es mit mehreren Quarters, damit Sensoren Durchmesser und Metallzusammensetzung erfassen. Die Verkabelung erfordert zwar handwerkliches Geschick, doch das Video macht den Nachbau für Hobbyisten möglich. Die Gesamtkosten für alle Teile liegen bei schätzungsweise 135 Euro.
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Nostalgischer Kommentar zu Microtransactions
Das Projekt ist mehr als ein technischer Gag. Es ist eine handfeste Kritik am heutigen Geschäftsmodell der Spieleindustrie. In Zeiten allgegenwärtiger digitaler Mikrozahlungen erinnert der Münz-PC an eine einfachere Ära: „Pay-to-play“ bedeutete damals eine klare Transaktion für ein kurzes Spielvergnügen am Automaten.
Die Community reagiert begeistert. Viele schätzen den nostalgischen Charme und die clevere Umsetzung. Mr. Yeester ist bekannt für ungewöhnliche Hardware-Projekte – zuletzt verwandelte er einen echten Honda CR-V in einen Game-Controller. Der Münz-PC gilt jedoch als besonders zugänglich und könnte eine Welle ähnlicher Bastelprojekte auslösen.
Retrotech-Trend erobert den PC-Modding-Markt
Die Idee kommt in einer Hochphase der Kreativität. PC-Bauer konstruieren Rechner in Mikrowellen oder entwickeln aufwendige Kühlsysteme. Dieses Projekt sticht heraus, weil es die Interaktion mit der Maschine grundlegend verändert. Es bedient den „Retrotech“-Trend, bei dem vintage-Ästhetik auf moderne Technik trifft.
Große Hersteller werden wohl keine Münzslots in ihre Gaming-PCs einbauen. Doch das Interesse an haptischen, einzigartigen Nutzererlebnissen wächst. Der Reiz liegt nicht nur in der Neuheit, sondern im befriedigenden physischen Feedback – etwas, das in unserer digitalen Welt oft verloren geht.
Persönliche Bastelkunst statt reiner Leistungsdruck
Der Münz-PC beweist, dass Innovation im Hardware-Bereich nicht immer höhere Framerates bedeutet. Manchmal geht es darum, unsere Beziehung zur Technik neu zu denken. Solche DIY-Projekte könnten künftig weitere individuelle Eingabemethoden oder nostalgische Schnittstellen inspirieren.
Die Grenze zwischen Arbeitsgerät und interaktivem Kunstwerk verschwimmt zusehends. Dieses Projekt zeigt: Ein Blick in die Vergangenheit kann die Zukunft des Gamings bereichern – eine Münze nach der anderen.
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