Saab Aktie: Ex-Tag rückt näher
29.03.2026 - 12:00:48 | boerse-global.deAnleger von Saab richten ihren Blick auf den kommenden Donnerstag. Mit dem nahenden Ex-Dividenden-Tag für das Geschäftsjahr 2025 steht die geplante Ausschüttung des Rüstungskonzerns unmittelbar bevor. Trotz einer weiterhin hohen Nachfrage nach Verteidigungssystemen geriet die Aktie zuletzt im Einklang mit dem schwedischen Gesamtmarkt unter Druck.
Dividende für 2025 fixiert
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2025 hat Saab die Details für die Gewinnbeteiligung der Aktionäre bestätigt. Das Unternehmen schlägt eine Bardividende von 2,40 SEK pro Aktie vor. Wer von dieser Ausschüttung profitieren möchte, muss die Papiere vor dem 2. April 2026 im Depot haben, da die Aktie an diesem Tag ex Dividende gehandelt wird.
Die Basis für diesen Vorschlag bilden die nun finalisierten Jahreszahlen. Saab erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von rund 79,15 Milliarden SEK und erzielte einen Nettogewinn von 2,57 Milliarden SEK. Die Entscheidung für die Ausschüttung spiegelt die Strategie wider, die Aktionäre nach einer Phase intensiver Nachfrage im Verteidigungssektor am Erfolg zu beteiligen. Üblicherweise erfolgt die Auszahlung bei Saab in zwei halbjährlichen Raten.
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Marktdruck belastet den Kurs
Trotz der stabilen operativen Lage konnte sich der Titel der allgemeinen Schwäche an der Stockholmer Börse am vergangenen Freitag nicht entziehen. Die Aktie verlor zum Wochenausklang 4,13 % und schloss bei 53,62 €. Damit setzt sich eine kurzfristige Korrektur fort, die das Papier in den letzten 30 Tagen um rund 11,6 % ins Minus drückte.
Marktbeobachter führen diese Entwicklung weniger auf unternehmensspezifische Probleme als vielmehr auf das schwierige makroökonomische Umfeld zurück. Unsicherheiten in den europäischen Handelsbeziehungen und eine allgemeine Zurückhaltung im Industriesektor belasteten den schwedischen Leitindex OMXS30, was auch Schwergewichte wie Saab mit nach unten zog.
Fokus auf Kapazitätsausbau
Operativ bleibt die Lage durch einen massiven Auftragsbestand von 274,5 Milliarden SEK abgesichert. Das Hauptaugenmerk des Managements liegt nun darauf, die industrielle Kapazität schnell genug zu skalieren, um das hohe Ordervolumen aus dem Vorjahr abzuarbeiten.
Besondere Bedeutung messen Analysten dabei dem operativen Cashflow bei, der zuletzt bei 6,28 Milliarden SEK lag. Er gilt als zentraler Indikator für die finanzielle Stabilität, während das Unternehmen versucht, seine mittelfristigen Wachstumsziele in den Sparten Aeronautics und Dynamics zu erreichen. Mit dem Erreichen des Ex-Dividenden-Tages am 2. April wird sich zeigen, ob die Aussicht auf die Dividende kurzfristig für eine Stabilisierung des Kurses sorgen kann.
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