Seitstütz: Die unterschätzte Rumpf-Übung für Stabilität
11.02.2026 - 00:14:12Der Seitstütz ist ein Kraftpaket für die Körpermitte – und kommt ganz ohne Equipment aus. Die einfache Übung stärkt gezielt die seitliche Rumpfmuskulatur, die für eine stabile Wirbelsäule und eine gute Haltung entscheidend ist. In Fitnesskreisen und der Physiotherapie gewinnt sie deshalb zunehmend an Bedeutung.
Doch warum ist diese Muskulatur so wichtig? Sie bildet ein natürliches Korsett, das die Wirbelsäule schützt. Eine starke Körpermitte ist die Grundlage für fast jede Bewegung, ob im Alltag oder Sport. Experten warnen: Eine schwache Rumpfmuskulatur führt häufig zu Fehlhaltungen und einem erhöhten Verletzungsrisiko, besonders im unteren Rücken.
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Die korrekte Ausführung ist das A und O
Die volle Wirkung entfaltet der Seitstütz nur mit sauberer Technik. So geht’s:
- Ausgangsposition: Legen Sie sich auf die Seite. Der untere Ellbogen liegt direkt unter der Schulter, die Beine sind gestreckt, die Füße übereinander.
- Anheben: Spannen Sie Bauch und Gesäß an und heben Sie die Hüfte, bis Körper eine gerade Linie bildet.
- Halten: Bewahren Sie die Spannung. Die Hüfte darf nicht durchhängen. Atmen Sie gleichmäßig weiter.
Einsteiger beginnen mit 20 bis 30 Sekunden pro Seite. Qualität geht stets vor Quantität.
So passen Sie die Übung an Ihr Level an
Das Schöne am Seitstütz: Er ist für jedes Fitnesslevel geeignet.
Für Einsteiger:
* Auf den Knien: Die Übung mit gebeugten Knien ausführen reduziert den Hebel und die Belastung.
* Versetzte Füße: Den oberen Fuß vor dem unteren aufstellen erhöht die Stabilität.
Für Fortgeschrittene:
* Mit Beinheben: Heben Sie das obere Bein kontrolliert an und ab.
* Mit Rotation: Strecken Sie den oberen Arm zur Decke und führen Sie ihn dann unter dem Körper hindurch. Der Oberkörper rotiert mit.
* Auf der Hand: Stützen Sie sich auf der vollständig gestreckten Hand ab, nicht auf dem Unterarm.
Diese Fehler sollten Sie vermeiden
Typische Patzer mindern den Effekt und erhöhen das Verletzungsrisiko.
- Durchhängende Hüfte: Die häufigste Schwachstelle. Aktives Anspannen von Gesäß und Bauch hält die Linie.
- Falsche Schulter: Der Ellbogen muss unter dem Schultergelenk sein. Drücken Sie sich aktiv aus der Schulter heraus.
- Verdrehter Oberkörper: Der Körper bleibt seitlich ausgerichtet, der Blick geht nach vorne.
Warum der Seitstütz mehr kann als Crunches
Die Popularität der Übung spiegelt einen Trend wider: weg von isolierten Bewegungen, hin zu funktionalem Training. Der Core wird als ganzheitliches Stabilitätszentrum verstanden.
Im Vergleich zu klassischen Crunches, die vor allem die geraden Bauchmuskeln fordern, stärkt der Seitstütz den Rumpf umfassender. Das kann laut Studien Rückenschmerzen signifikant reduzieren. Die Übung verbessert zudem das Gleichgewicht – ein wichtiger Faktor für die Sturzprophylaxe, besonders im Alter.
Seine Vielseitigkeit und Gerätefreiheit machen ihn zur idealen Übung für Home-Workouts, Studio-Training und Rehabilitation. Experten erwarten, dass dynamische Varianten mit Rotation weiter an Bedeutung gewinnen, um den Körper optimal auf die Anforderungen des Alltags vorzubereiten.
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