EU will klimaneutrale Technologien stÀrker fördern
06.02.2024 - 19:33:26 | dpa.deUnterhĂ€ndler von Europaparlament und EU-Staaten einigten sich am Dienstag auf das "Netto-Null-Industrie-Gesetz". Mit dem Vorhaben sollen etwa Genehmigungsverfahren vereinfacht werden, sodass mehr Investitionen in klimaschonende Technologien flieĂen können.
Bislang muss die EU Technik fĂŒr saubere Technologien gröĂtenteils importieren, um ihre Klimaziele zu erreichen. Nun soll die Produktion etwa von Solaranlagen oder WindrĂ€dern zurĂŒck nach Europa geholt werden. Damit will die EU auch ihr Ziel erreichen, bis 2050 klimaneutral zu werden. EU-Staaten und Parlament mĂŒssen dem geplanten Gesetz noch zustimmen, das gilt aber als Formsache.
Das Vorhaben sei "das starke Signal, dass wir die regulatorische Belastung unserer Industrie ernst nehmen und eine industrielle Erneuerung in Europa wollen", sagte der industrie- und energiepolitische Sprecher der EVP-Fraktion, Christian Ehler (CDU). Das könne zwar den amerikanischen Inflation Reduction Act nicht widerspiegeln, sagte er in Anspielung auf ein US-Subventionsprogramm fĂŒr grĂŒne Technologien. Aber Europa könne dadurch als Investitionsort fĂŒr die Industrie attraktiver werden.
Matthias Ecke (SPD) lobte das Vorhaben als "ersten wichtigen Schritt, um die WettbewerbsfĂ€higkeit unserer Hersteller zu sichern". EuropĂ€ische Hersteller wĂŒrden kĂŒnftig stĂ€rker von öffentlichen AuftrĂ€gen profitieren, weil Sozial- und Umweltstandards bei öffentlichen Beschaffungsentscheidungen eine gröĂere Rolle spielten.
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