Spirulina startet als Astronautennahrung zur ISS
14.03.2026 - 00:00:26 | boerse-global.deSpirulina, die beliebte Mikroalge aus NahrungsergĂ€nzungsmitteln, wird auf der Internationalen Raumstation getestet. Ein europĂ€isches Forscherteam will herausfinden, ob sie Sauerstoff produzieren, Wasser reinigen und Astronauten ernĂ€hren kann. Das Projekt könnte die Raumfahrt revolutionieren â und die Produktion auf der Erde verbessern.
Vom Pillenregal ins All: Das Projekt "Limnospira on ISS"
Die Autonome UniversitĂ€t Barcelona leitet das Experiment in Zusammenarbeit mit dem katalanischen Institut fĂŒr Weltraumstudien. Technische UnterstĂŒtzung kommt von den Unternehmen Sener und dem Barcelona Microelectronics Institute. Im Fokus steht das Cyanobakterium Limnospira indica, allgemein als Spirulina bekannt.
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Das Vorhaben ist Teil des europĂ€ischen MELiSSA-Projekts, das ein bioregeneratives Lebenserhaltungssystem entwickelt. Die Forscher testen, wie sich Spirulina in Schwerelosigkeit verhĂ€lt. Kann sie in einem geschlossenen Kreislauf ĂŒberleben und sogar nach einer Dunkelphase reaktiviert werden? FĂŒr Langzeitmissionen zum Mond oder Mars wĂ€re das ein Durchbruch.
Warum gerade diese Alge? Das ĂŒberzeugende NĂ€hrstoffprofil
Die Wahl der Wissenschaftler fĂ€llt nicht zufĂ€llig auf Spirulina. Ihre Eigenschaften machen sie auch auf der Erde zum Superfood. Die Alge hat keine harte Zellwand, was ihre NĂ€hrstoffe fĂŒr den Menschen besonders gut verfĂŒgbar macht.
Getrocknete Spirulina besteht zu etwa 60 Prozent aus Protein und liefert alle essenziellen AminosĂ€uren. Dazu kommen B-Vitamine, Eisen, Magnesium und das starke Antioxidans Phycocyanin, das fĂŒr die blaue Farbe verantwortlich ist. Diese NĂ€hrstoffdichte macht Tabletten und Pulver zu beliebten Helfern fĂŒr Immunsystem und VitalitĂ€t.
Ein Milliardenmarkt: Spirulina boomt auf der Erde
WĂ€hrend die Alge ins All fliegt, wĂ€chst ihr Markt auf der Erde krĂ€ftig weiter. Eine aktuelle Analyse beziffert den globalen Gesamtmarkt fĂŒr Spirulina in diesem Jahr auf rund 905 Millionen US-Dollar. Bis 2034 könnte er sich auf fast zwei Milliarden Dollar verdoppeln.
Der spezielle Sektor fĂŒr Spirulina-Tabletten allein wird bis 2034 ein Wachstum auf 48 Millionen Dollar prognostiziert. Treiber sind das steigende Gesundheitsbewusstsein, der Trend zu pflanzlichen Proteinen und der Wunsch nach natĂŒrlichen NahrungsergĂ€nzungsmitteln. Nordamerika ist mit einem Marktanteil von 37 Prozent fĂŒhrend.
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Weltraum-Technologie fĂŒr irdische QualitĂ€t
Die Forschung auf der ISS könnte direkt der QualitĂ€t unserer Tabletten zugutekommen. Im Experiment kommen kompakte Sensoren und Beleuchtungssysteme zum Einsatz, die biologische Prozesse automatisch ĂŒberwachen. Diese HochprĂ€zisionstechnik könnte spĂ€ter auch in irdischen Aquakulturen genutzt werden.
Das ist wichtig, denn Algen nehmen Stoffe aus ihrer Umgebung auf. Eine lĂŒckenlos ĂŒberwachte Zucht in geschlossenen Systemen minimiert das Risiko von Schadstoffbelastungen. Schon heute optimieren UniversitĂ€ten wie die im Oman die lokale Spirulina-Produktion mit hohen Investitionen.
Die regulatorische Akzeptanz wĂ€chst ebenfalls. Die US-Lebensmittelbehörde FDA erweiterte kĂŒrzlich die Zulassung fĂŒr Spirulina-Farbstoffe in Lebensmitteln. Das stĂ€rkt das Vertrauen der Verbraucher in das Produkt.
Was bedeutet das fĂŒr die Zukunft?
Die ersten Ergebnisse aus dem Weltraum werden mit Spannung erwartet. Zeigt sich Spirulina dort als robust, wĂ€re sie ein SchlĂŒsselelement fĂŒr die bemannte Erforschung des Sonnensystems.
FĂŒr die Industrie bieten die neuen Erkenntnisse eine starke Grundlage, um die Vorteile ihrer Produkte zu bewerben. Nachhaltige und hochtechnologische Anbaumethoden werden zum Standard werden, um die wachsende Nachfrage zu bedienen. Spirulina bleibt also ein zentraler Player im Markt â gestĂŒtzt durch Forschung, die jetzt im All beginnt.
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