Stellantis Aktie: Trendwende in Sicht?
10.03.2026 - 05:11:45 | boerse-global.deStellantis hat 2025 den gröĂten Verlust seiner Unternehmensgeschichte eingefahren â und setzt jetzt auf neue Modelle als Gegenmittel. Der Autohersteller verbucht einen Nettoverlust von 22,3 Milliarden Euro, streicht die Dividende und schreibt milliardenschwere EV-Investitionen ab. Doch gleichzeitig zeigen operative Kennzahlen erste Lebenszeichen.
Der Verlust und seine Ursachen
Der Nettoverlust von 22,3 Milliarden Euro fĂŒr das Gesamtjahr 2025 kommt nicht aus dem Nichts. Allein 25,4 Milliarden Euro entfallen auf Abschreibungen â direkte Folge des Kurswechsels in der Elektrostrategie. Stellantis verabschiedet sich von seiner aggressiven EV-Roadmap und setzt kĂŒnftig auf einen breiteren Ansatz, der Verbrennern, Hybriden und Elektrofahrzeugen gleichberechtigt Raum gibt.
Hinzu kommen Belastungen durch Restrukturierungskosten in Europa und Korrekturen bei GarantierĂŒckstellungen. Das Ergebnis: ein bereinigter operativer Verlust von 0,8 Milliarden Euro und ein negativer industrieller Free Cashflow von 4,5 Milliarden Euro.
Die Dividende fĂŒr 2026 wurde ausgesetzt. Um die Bilanz zu stabilisieren, hat der Vorstand die Ausgabe nachrangiger Hybridanleihen von bis zu 5 Milliarden Euro autorisiert.
Erste Erholungszeichen im zweiten Halbjahr
Trotz der Jahreszahlen gab es in der zweiten JahreshĂ€lfte 2025 messbare Fortschritte. Die Auslieferungen stiegen im zweiten Halbjahr um 11 Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge. Im vierten Quartal legte Nordamerika besonders stark zu â ein Plus von 43 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. In Europa erhöhte sich der Auftragseingang im vierten Quartal um 23 Prozent.
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Ein zentrales Element der Nordamerika-Strategie ist der neue Dodge Charger R/T, der am 9. MĂ€rz vorgestellt wurde. Mit 420 PS, Allradantrieb und einem Einstiegspreis von knapp 50.000 US-Dollar positioniert Stellantis das Fahrzeug als gĂŒnstigstes AWD-Muscle-Car auf dem US-Markt. CEO Antonio Filosa erwartet zudem rund 100.000 zusĂ€tzliche Ram-1500-Einheiten in 2026 â ein spĂŒrbarer Beitrag zum operativen Ergebnis.
Was 2026 entscheidend ist
FĂŒr 2026 prognostiziert Stellantis ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum und eine niedrige einstellige bereinigte operative Marge. Tarifbelastungen in Höhe von geschĂ€tzten 1,6 Milliarden Euro dĂŒrften das Ergebnis jedoch belasten. Der Wettbewerbsdruck wĂ€chst zusĂ€tzlich: Analysten warnen, dass chinesische Hersteller bis 2030 einen Marktanteil von 20 Prozent in Westeuropa erreichen könnten.
Die Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn rund 37 Prozent verloren â ein Niveau, das die anhaltende Skepsis des Marktes widerspiegelt. Wie belastbar die Erholung wirklich ist, dĂŒrfte der Investor Day am 21. Mai 2026 zeigen, an dem Stellantis seine vollstĂ€ndige Strategie vorstellen will.
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