Tesla, KI-Hardware

Tesla schmuggelt heimlich neue KI-Hardware in Model Y

28.01.2026 - 03:33:12

Tesla stattet sein Model Y stillschweigend mit einer leistungsstärkeren Bordcomputer-Generation aus. Die unangekündigte Aktualisierung gilt als Brücke zur nächsten KI-Revolution des Konzerns.

Ohne jede offizielle Ankündigung liefert Tesla seit Januar 2026 Model-Y-Fahrzeuge mit einem deutlich verbesserten Autopilot-Computer aus. Enthusiasten entdeckten die als „Hardware 4.5“ oder „AI4.5“ bezeichnete Komponente in neuen Fahrzeugen aus den Werken in Fremont und Austin. Sie ersetzt die bisherige Hardware-4-Einheit und könnte die Rechenleistung für das umstrittene „Full Self-Driving“-System spürbar steigern.

Die ersten Hinweise auf die neue Technik tauchten in den vergangenen Tagen in sozialen Medien auf. Ein Kunde postete Bilder eines unter dem Handschuhfach verbauten Computers mit der Bezeichnung „AP45“ und der Teilenummer 2261336-02-A. Weitere Besitzer von Ende 2025 produzierten Fahrzeugen bestätigten den Fund. Neben dem neuen Computer verfügen einige Fahrzeuge auch über ein aktualisiertes 16-Zoll-Zentraldisplay und ein modifiziertes Gehäuse für die Frontkamera.

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Bereits im elektronischen Ersatzteilkatalog des Unternehmens war zuvor ein „CAR COMPUTER – PROVISIONED – HARDWARE 4.5“ gelistet worden. Tesla selbst äußert sich nicht zu den Spezifikationen der neuen Hardware.

Drei Chips für mehr Leistung und Sicherheit?

Technikexperten und Firmware-Analysten deuten die Bezeichnung als Hinweis auf eine dreifache System-on-Chip-Architektur. Diese würde einen deutlichen Sprung gegenüber der dualen SoC-Anordnung der Vorgängerversionen Hardware 3 und 4 bedeuten. Ein Triple-SoC-Design könnte nicht nur mehr Rechenpower für die komplexen neuronalen Netze des Autopiloten bieten, sondern auch die Redundanz und damit die Systemsicherheit erhöhen.

Die neue Hardware schafft wahrscheinlich den nötigen Leistungsspielraum, um Software-Updates für das FSD-System zu ermöglichen, noch bevor die nächste große Hardware-Generation marktreif ist.

Strategische Brücke zum KI-Chip der Zukunft

Die Branche wertet Hardware 4.5 als transitorische Lösung auf dem Weg zu Teslas nächstem Technologiesprung. Der angekündigte AI5-Chip, der eine massive Leistungssteigerung bringen soll, wird frühestens in der zweiten Hälfte 2026 in die Produktion gehen. Mit der Zwischenlösung kann Tesla seine autonomen Fahrfunktionen weiterentwickeln, ohne von den Zeitplänen der Zukunftstechnologie abhängig zu sein.

Stille Hardware-Updates sind für Tesla kein neues Phänomen. Der Konzern führt regelmäßig und ohne Modelljahresbezeichnung verbesserte Komponenten ein. Diese agile Methode erlaubt schnelle Technologie-Updates, verunsichert aber auch Kunden, die kurz vor einem solchen Wechsel ein Fahrzeug erworben haben.

Wettlauf um die Autonomie geht weiter

Die heimliche Einführung unterstreicht Teslas hohes Innovationstempo im hart umkämpften Feld des autonomen Fahrens. Unklar bleibt, ob die neue Hardware sofort neue Funktionen für Kunden freischaltet oder primär das Fundament für künftige Software-Updates bildet.

Während Tesla an der Serienproduktion des AI5-Chips und einer dedizierten Robotaxi-Plattform arbeitet, liefert Hardware 4.5 einen greifbaren Beweis für die kontinuierliche Evolution. Die Community wartet nun auf eine detaillierte Hardware-Analyse oder eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens, um das volle Potenzial dieses Updates zu verstehen.

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