The Strokes begeistern mit politischem Statement auf Coachella – Julian Casablancas provoziert im Interview
22.04.2026 - 07:29:04 | ad-hoc-news.deDie New Yorker Rockband The Strokes hat kürzlich mit einem politisch aufgeladenen Auftritt beim Coachella-Festival in Kalifornien für Schlagzeilen gesorgt. Am Samstagabend des zweiten Wochenendes des Festivals in Indio schlossen sie ihr Set mit dem selten gespielten Song „Oblivius“ aus dem Album Future Present Past ab – begleitet von einem Video-Montage, das Bombenangriffe im Nahen Osten, Sklaverei und US-Raketeninschläge zeigte. Die Band nutzte die Bühne, um gegen US-Außenpolitik und die Situation im Gazastreifen zu protestieren. Parallel dazu gab Frontmann Julian Casablancas in einem Podcast-Interview kontroverse Statements ab, die rasche Debatten auslösten.
Dieser Auftritt markiert einen kraftvollen Moment für die Band, die seit ihrem Debüt 2001 als Pioniere des Garage-Rock-Revivals gilt. Coachella, eines der größten Festivals der Welt, bot The Strokes eine globale Plattform, um ihre Botschaft zu verbreiten. In Deutschland, wo Indie-Rock und politisch engagierte Musik eine starke Fangemeinde haben, wird das besonders beachtet – vor allem angesichts der anhaltenden Debatten um Nahostkonflikte und US-Politik in europäischen Medien.
Julian Casablancas' Interview im „SubwayTakes Uncut“-Podcast, das am Dienstag veröffentlicht wurde, heizte die Diskussion weiter an. Dort verglich er „amerikanische Zionisten“ mit „schwarzen Menschen während der Sklaverei“, was als provokativ kritisiert wird. Die Band bleibt damit ihrer Tradition treu, sich politisch zu positionieren, ohne Kompromisse einzugehen.
Was ist passiert?
Beim Coachella-Auftritt am Wochenende präsentierten The Strokes nicht nur Hits, sondern ein klares Statement. Das Video zur Schlussphase ihres Sets zeigte explizit Bilder von Konflikten im Nahen Osten, historischer Unterdrückung und militärischen Einsätzen der USA. „Oblivius“, zuletzt 2016 live gespielt, unterstrich die Dringlichkeit der Botschaft gegen CIA-Einfluss und Genozidvorwürfe im Gazastreifen.
Nur Tage später folgte Julian Casablancas' Podcast-Auftritt. In dem Gespräch mit Kareem Rahma sprach er über Fame, Politik und Medien – und landete bei einer scharfen Kritik: „American Zionists get the benefits of white privileged people, but talk like they are Black people during slavery.“ Casablancas, der für seine unkonventionellen Ansichten bekannt ist, endete mit einem ironischen Kommentar zu seiner Karriere.
Diese Ereignisse fallen in eine Phase, in der The Strokes trotz Pausen immer wieder aufhorchen lassen. Ihr letztes Studioalbum The New Abnormal (2020) gewann einen Grammy und zeigte, dass die Band nach ĂĽber 20 Jahren relevant bleibt.
Warum sorgt das gerade jetzt fĂĽr Aufmerksamkeit?
Coachella ist mehr als ein Festival – es ist ein globales Medienereignis mit Millionen Zuschauern weltweit. The Strokes' politisches Statement passt perfekt in die aktuelle Debatte um den Nahostkonflikt, die seit dem 7. Oktober 2023 die Schlagzeilen dominiert. Die Band, die sich schon früher gegen Kriege positionierte, nutzt diesen Moment, um ihre Stimme einzusetzen.
Casablancas' Worte im Podcast gehen viral, weil sie polarisieren. In einer Zeit, in der Rockstars selten so direkt sprechen, zieht das Aufmerksamkeit auf The Strokes' Haltung zu Macht, Privilegien und Medienmanipulation. Der Podcast diskutiert zudem breitere Themen wie Kreativität, Technologie und gesellschaftlichen Wandel, was die Band als intellektuelle Kraft positioniert.
In den USA löst das Reaktionen aus – von Unterstützung in progressiven Kreisen bis Kritik wegen Antisemitismusvorwürfen. Global, inklusive Deutschland, wo Festivals wie Rock am Ring oder Hurricane ähnliche politische Momente schätzen, verstärkt es den Kultstatus der Band.
Der Kontext des Interviews
Im „SubwayTakes Uncut“-Format teilen Prominente ungeschminkte Meinungen. Casablancas sprach über den Verzicht auf Popularität, die Echtheit in der Musik und wie Konzerne die öffentliche Meinung formen. Seine Zionismus-Kritik war nur ein Teil, doch der kontroverseste.
Coachella als BĂĽhne
Das Festival zieht Stars wie Lady Gaga oder Travis Scott an, doch The Strokes' Set hob sich durch Authentizität ab. Die Rückkehr von „Oblivius“ nach Jahren war ein Fan-Moment, gepaart mit Protest.
Was bedeutet das fĂĽr Leser in Deutschland?
In Deutschland hat The Strokes seit ihrem Early-2000s-Durchbruch mit Is This It eine treue Fangemeinde. Festivals wie Rock am Ring, Hurricane oder Primavera Sound (mit europäischem Ableger) feiern ähnliche Acts. Politische Statements resonieren hier stark – denken Sie an Rammstein oder Die Ärzte.
Die Themen Nahost und US-Imperialismus sind in deutschen Medien präsent, etwa bei ARD oder ZDF. Fans diskutieren Casablancas' Worte in Foren wie Reddit oder auf Plattformen wie Instagram. Zudem kündigten The Strokes ein Konzert am 22. Juli 2026 im Red Rocks Amphitheatre an – ein Signal für weitere Aktivitäten, das europäische Touren andeuten könnte, auch wenn nichts Konkretes für Deutschland vorliegt.
Für Hörer bedeutet das: The Strokes bleiben relevant, indem sie Musik mit Gesellschaftskritik verknüpfen. In Zeiten von Streaming-Plattformen wie Spotify, wo ihre Hits Millionen Streams haben, inspiriert das neue Generationen.
Einfluss auf die deutsche Indie-Szene
Bands wie Trettmann oder Antje Schomaker nennen The Strokes als Einfluss. Ihre rohe Energie passt zum Berliner Club-Sound oder Festivals in der Ruhrgebiets-Region.
Streaming-Zahlen und Charts
Nach Coachella steigen Streams von „Oblivius“ und Klassikern wie „Last Nite“. In Deutschland rangieren sie oft in Indie-Charts von Apple Music oder Deezer.
Was als Nächstes wichtig wird
The Strokes könnten nach Coachella mehr live aktiv werden. Das Red Rocks-Konzert im Juli 2026 ist bestätigt, und Fans spekulieren über eine Tour – inklusive Europa. Bleiben Sie dran bei offiziellen Kanälen für Updates.
Musikalisch: Nach The New Abnormal erwarten viele neues Material. Casablancas' Solo-Projekte wie The Voidz zeigen experimentelle Wege, die die Band bereichern könnten.
Für Fans: Hören Sie Playlists mit „Reptilia“, „Someday“ und dem neuen Statement-Song. Diskutieren Sie die Politik – aber fundiert. The Strokes mahnen zur Wachsamkeit in einer polarisierten Welt.
Empfohlene Alben und Songs
- Is This It (2001): Debüt-Meisterwerk mit „Hard to Explain“. - Room on Fire (2003): „12:51“ und „Reptilia“. - The New Abnormal (2020): Grammy-Gewinner mit „The Adults Are Talking“.
ZukĂĽnftige Projekte
Casablancas' Podcast-Aktivitäten deuten auf mehr öffentliche Debatten hin. Die Band könnte Festivals wie Glastonbury oder Lollapalooza ansteuern.
Stimmung und Reaktionen
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Die Bandgeschichte im Ăśberblick
The Strokes entstanden 1998 in New York aus der Szene um den Mercury Lounge-Club. Julian Casablancas, Nick Valensi, Albert Hammond Jr., Nikolai Fraiture und Fabrizio Moretti machten mit rohem Garage-Rock den Durchbruch. Is This It toppte Charts weltweit und beeinflusste Acts wie Arctic Monkeys oder The Killers.
In den 2000ern folgten Alben wie Room on Fire und First Impressions of Earth. Pausen und Nebenprojekte prägten die 2010er, doch 2020 kam der Comeback mit The New Abnormal, produziert von Rick Rubin.
SchlĂĽssel-Momente
- 2001: SXSW-Durchbruch. - 2006: Madison Square Garden. - 2020: Grammy fĂĽr Best Rock Album.
Warum The Strokes einflussreich bleiben
Ihre Minimalismus-Ästhetik – enge Jeans, Lederjacken, coole Attitüde – definierte das Indie-Look. Musikalisch mischen sie Punk, New Wave und Pop. Songs wie „You Only Live Once“ oder „Someday“ sind Hymnen.
In Deutschland tourten sie bei Melt! oder in Berliner Venues wie Huxleys. Ihre Lyrics kritisieren Konsum und Isolation – Themen, die heute aktueller sind denn je.
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