Ubisoft Aktie: Notbremse bei Blockbustern
28.03.2026 - 09:00:45 | boerse-global.deDer französische Gaming-Riese Ubisoft zieht die Notbremse. Nach der Schließung der Entwicklung beim Traditionsstudio Red Storm Entertainment wird deutlich, wie massiv der Sparkurs die kommenden Blockbuster trifft. Besonders Fans von Splinter Cell und Ghost Recon müssen sich wohl auf deutlich reduzierte Spielinhalte einstellen.
Die Entlassung von 105 Mitarbeitern bei Red Storm ist Teil eines weitreichenden Sparplans, der dreistellige Millionenbeträge einbringen soll. Das Studio war an rund zehn Projekten beteiligt, deren Zeitpläne nun wackeln. Intern wird das Vorgehen als „Descoping“ bezeichnet. Um die explodierenden Entwicklungskosten bei AAA-Produktionen zu begrenzen, wird der ursprüngliche Umfang der Spiele drastisch gekürzt. Wirtschaftliche Risiken sollen so minimiert werden, bevor die Kosten außer Kontrolle geraten.
Der Druck auf das Management ist enorm. In einem Marktumfeld, in dem Top-Titel oft hunderte Millionen Euro verschlingen, ist die kommerzielle Schlagkraft jedes einzelnen Releases überlebenswichtig. An der Börse spiegelt sich diese Unsicherheit deutlich wider. Mit einem Schlusskurs von 3,81 Euro am Freitag notiert das Papier nur noch hauchdünn über seinem 52-Wochen-Tief von 3,77 Euro. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits über 40 Prozent an Wert verloren.
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Fokus auf Live-Service
Während die Zukunft der großen Einzelspieler-Titel unsicher bleibt, versucht Ubisoft die Nutzerbindung durch Live-Service-Elemente zu stützen. Aktionen in Titeln wie Rainbow Six Siege und Rabatte im hauseigenen Store sollen kurzfristig Kapital generieren. Dennoch bleibt die Pipeline das entscheidende Kriterium für eine mögliche Trendwende.
Ob die Strategie der verkleinerten Projekte aufgeht, wird sich bei der nächsten offiziellen Vorstellung des Release-Kalenders zeigen. Erst dann wird klar, ob das nächste Ghost Recon-Projekt (Codename OVR) trotz der Kürzungen die hohen Erwartungen der Community erfüllen kann. Charttechnisch signalisiert der RSI von 24,0 zwar eine stark überverkaufte Lage, allerdings ist ein stabiler Boden bisher nicht in Sicht.
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